Gibt es ein Leben nach der Geburt?

Moderator: Moderatorenteam

Gibt es ein Leben nach der Geburt?

Beitragvon LaLoba » 21.09.2004 17:31

Autor unbekannt: (aus anderem Forum entliehen *g*) :lol:

Unterhalten sich drei Embryos

Der kleine Zweifler fragt:
Glaubt ihr eigentlich an ein Leben nach der Geburt?

Der kleine Gläubige :
Ja, klar das gibt es.
Unser Leben hier ist nur dazu
gedacht, dass wir wachsen und uns
auf das Leben nach der Geburt vorbereiten,
damit wir dann stark genug sind für das,
was uns erwartet.

Der kleine Skeptiker :
Blödsinn, das gibt es doch nicht,
wie soll denn das überhaupt aussehen,
ein Leben nach der Geburt?

Der kleine Gläubige :
Das weiß ich auch nicht so genau.
Aber es wird sicher viel heller als hier sein.
Und vielleicht werden wir herumlaufen und
mit dem Mund essen.

Der kleine Skeptiker :
So ein Quatsch! Herumlaufen,
das geht doch gar nicht.
Und mit dem Mund essen, so eine komische Idee.
Es gibt doch die Nabelschnur, die uns ernährt.
Außerdem geht das gar nicht, dass es ein Leben
nach der Geburt gibt, weil die Nabelschnur
schon jetzt viel zu kurz ist.

Der kleine Gläubige :
Doch, es geht bestimmt.
Es wird eben alles nur ein
bisschen anders.

Der kleine Skeptiker :
Es ist noch nie einer zurückgekommen
von nach der Geburt.
Mit der Geburt ist das Leben zu Ende.
Und das Leben ist
eine einzige Quälerei. Und dunkel.

Der kleine Gläubige :
Auch wenn ich nicht so genau weiß,
wie das Leben nachder Geburt aussieht,
jedenfalls werden wir dann unsere Mutter sehen.

Der kleine Skeptiker :
Mutter?!? Du glaubst an eine Mutter?
Wo ist sie denn bitte?

Der kleine Gläubige :
Na hier, überall um uns herum.
Wir sind und leben in ihr und durch sie.
Ohne sie könnten wir gar nicht sein.

Der kleine Skeptiker :
Quatsch!
Von einer Mutter habe ich noch nie was
gemerkt, also gibt es sie auch nicht.

Der kleine Gläubige :
Manchmal, wenn wir ganz still sind,
kannst du sie singen hören.
Oder spüren, wenn sie unsere Welt streichelt.
Ich glaube auf jeden Fall, dass unser eigentliches
Leben erst dann beginnt!

Fortsetzung:
auch entliehen *gg*

Drillinge? Süüüüß!

Als Antwort auf: Gibt es ein Leben nach der Geburt? geschrieben von ....
>Autor unbekannt:
>Unterhalten sich drei Embryos

fragt der eine: "was wollt ihr denn so werden, wenn ihr groß seid?"
"na", sagt der erste, "ich werd mal die firma von papa übernehmen."
"und ich werde mama", sagt die zweite,
"aber was machst du?" wird der dritte gefragt:
"ich glaub, ich geh in die stammzellenforschung" :shock:
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FORTSETZUNG....

Beitragvon LaLoba » 14.04.2005 10:43

Gibt es ein Leben "danach"?

Es geschah, dass in einem Schoss Zwillingsbrüder geboren wurden. Die Wochen
vergingen und die Jungen wuchsen heran. In dem Maße, in dem ihr Bewußtsein
wuchs, stieg auch ihre Freude:
"Sag, ist es nicht großartig, dass wir empfangen wurden?
Ist es nicht wunderbar, dass wir leben?"

Die Zwillinge begannen ihre Welt zu entdecken. Als sie aber die Nabelschnur
fanden, die sie mit ihrer Mutter verband und die ihnen Nahrung gab, da
sangen sie vor Freude:
"Wie gross ist die Liebe unserer Mutter, dass sie ihr eigenes Leben mit uns
teilt!"

Als die Wochen vergingen und schließlich zu Monaten wurden, merkten sie
plötzlich, wie sehr sie sich verändert hatten.
"Was soll das heißen?" fragte der eine Zwilling den anderen.
"Das heißt nichts anderes," antwortete der andere, "dass unser Aufenthalt in
dieser Welt bald seinem Ende zugeht."
"Aber ich will gar nicht gehen," erwiderte der eine, "ich möchte für immer
hier bleiben."
"Wir haben keine andere Wahl," entgegnete der andere, "aber vielleicht gibt
es ein Leben nach der Geburt."
"Wie könnte dies sein?" fragte zweifelnd der erste. "Wir werden unsere
Lebensschnur verlieren, und wie sollten wir ohne sie leben können? Und
außerdem haben andere vor uns diesen Schoß hier verlassen, und niemand von
ihnen ist zurückgekommen und hat uns gesagt, dass es ein Leben nach der
Geburt gibt. - Nein, die Geburt ist das Ende!"
So fiel der eine von ihnen in tiefen Kummer und sagte: "Wenn die Empfängnis
mit der Geburt endet, welchen Sinn hat dann das Leben im Schoß? Es ist
sinnlos! - Womöglich gibt es gar keine Mutter hinter allem."
"Aber sie muss doch existieren," protestierte der andere, "wie sollten wir
sonst hierhergekommen sein? Und wie könnten wir am Leben bleiben?"
"Hast du je unsere Mutter gesehen?" fragte der eine. "Womöglich lebt sie nur
in unserer Vorstellung. Wir haben sie uns erdacht, weil wir dadurch unser
Leben besser verstehen können!"

Und so waren die letzten Tage im Schoß der Mutter gefüllt mit vielen Fragen
und großer Angst. Schließlich kam der Moment der Geburt.

Als die Zwillinge ihre Welt verlassen hatten, öffneten sie ihre Augen. - Sie
schrien.

Was sie sahen, übertraf ihre kühnsten Träume.

(Verfasser unbekannt)

Tja - alles eine Frage der Sicht ... :

liebe grüsse
La Loba
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