Bienensterben

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Moderator: Moderatorenteam

Beitragvon gaia » 05.08.2007 14:41

Hallo,

ich will mich nicht einmischen, da ich von Bienen nicht viel verstehe,
aber ich denke es ist sehr wichtig, für ein gutes Immunsystem der Bienen zu sorgen,
genau wie bei uns Menschen.

Und das ist nun mal auch vom richtigen Platz abhängig.

Bienen Sind Strahlensucher, sie lieben Hartmann/Benkerstrahlung.

Um einen optimalen Standplatz zu suchen, sollte man also m. E. einen Rutengänger oder Geomanten zu Rate ziehen.

LG
gaia
die Erde ist ein Lebewesen
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Beitragvon sanfte Pfote » 05.08.2007 16:34

Hallo Ysgawen,

vielleicht fragst du mal in einem Imkerverband - Verein nach.
Habe heuer gehört das in Dorfen der ansässige Imkerverein,
"Nachwuchs" sucht und kostenlos die Möglichkeit die Tätigkeit eines Imkers kennenzulernen.
Wo man mit Anleitung eines Imkers für eine Sasion mitanpacken kann.
Weiter gäbe es nach diesem "mit Bienenjahr" die Möglichkeit, richtig selber einzusteigen.
Da Bienenstöcke mit Bienen günstig zu erwerben seien.

LG sanfte Pfote
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Beitragvon Lonny » 05.08.2007 23:59

Hallo liebe Lisa
hallo sanfte Pfote,

Ihr beide habt mich mit Euren Beiträgen auf die Idee gebracht, mich mal in meiner Umgebung umzuschauen wo es Imker gibt, die sich über Hilfe freuen würden....

ich habe zur Zeit noch einen Hausmeisterjob neben meiner Hauptarbeit - den ich aber für das nächste Jahr kündigen werde und dann habe ich Zeit dafür....

einfach DANKE für Eure Hinweise :)
Lonny
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Beitragvon Ysgawen » 06.08.2007 00:12

Danke für die Antworten!

Ja... ich bin froh über diese Eingebung, denn ich bin mir ja nicht sicher und ein "Schnupperjahr" bringt auf jeden Fall was, dem Imker und auch mir. Manchmal hab ich einfach ein Brett vor dem Kopf und seh die einfachsten Möglichkeiten nicht, bzw. fühl mich von Haus aus überfordert (dachte gleich an alles, was folgen wird, und nicht, dass ich mir das auch erst mal anschaun darf, da kommt ein gewisser Perfektionismus manchmal durch, der sicher oft gut ist, aber im Start erst mal lähmt)

Liebe Grüße von Lisa
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Beitragvon AdDigDifWorld » 06.08.2007 20:00

Wenn wir schon beim Thema sind: Bevor Ihr Bienenschwärme samt Zargen etc. kauft, egal von wem, bitte informiert Euch gut vorher. Manchmal werden auch recht alte Stöcke an Anfänger für viel Geld abgegeben, und nichts ist wohl frustrierender, als als Anfänger viel Geld zu investieren und später festzustellen, dass es nicht gerade das Optimum war... Man sollte sich auch gut überlegen, mit welchem System man arbeiten will, wenn man sich mal entschieden hat, ist das Umsteigen nicht so einfach und kostet wieder entsprechend. In Deutschland gibt es viele verschiedene Normen für Zargen, da passt bei weitem nicht alles zusammen. Also, am besten gut umhören und so viele verschiedene leute wie möglich fragen, auch im Internet stöbern.

Viele Grüße,
Adrian
Ahou Mitakuye Oyasin!
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Beitragvon Lonny » 07.08.2007 04:21

Hallo lieber Adrian,
herzlichen Dank für Deine Warnung :)

hattest Du irgendwann mal selbst Bienen, weil Du Dich so gut damit auskennst?
Lonny
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Kleiner Zusatz

Beitragvon Erdspürer » 07.08.2007 09:22

Bei ökologischer Imkerei gibt es z.T. unterschiedliche Vorschriften der Verbände für die zu verwendenden Beuten, Varroabehandlungen etc.

Die Vorschriften stehen gebündelt im Buch "Ökologisch imkern" vom Kosmos-Verlag.

Ansonsten kann ich nur dem Adrian recht geben! Erst gründlich schlau machen, Zielsetzung festlegen und dann auf die Suche nach dem geeigneten Material gehen!

Liebe Grüße
Thomas
Erinnere Dich Deiner Selbst
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Beitragvon Ysgawen » 07.08.2007 09:28

Auch von mir Danke, allerdings hab ich eh nicht vor, mir so schnell was zu kaufen, ich werd einfach versuchen, ein Praktikum zu machen. Mein Mann hat schon so merkwürdige Augen gekriegt, als ich was von ner Presse sagte... äh... ich kenn den Blick, das wird auf jeden Fall auch von der Seite her noch dauern :P
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Beitragvon Ysgawen » 07.08.2007 23:47

Ojeh... ich hab mir offenbar gleich den richtigen Imker eingefangen, der Bienen zwar auch auf tradtionelle Art hält (sein Vater und sein Großvater waren schon Imker), aber ansonsten nebenbei ein Querdenker ist für unser traditionsbewusstes Nest und verschiedene Möglichkeiten ausprobiert, Bienen weitgehend natürlich einfach vor sich hin leben zu lassen. Er füttert keinen Zucker, lässt einfach den Stöcken genug und was den Aufwand betrifft, ist der bei "artgerechter Haltung" niedrigst. Ich habs in Anführungszeichen gesetzt, weil ich mir bisher noch keine Gedanken drüber gemacht hab, dass Bienen von selbst ja sehr gut wissen, wie sie bauen und wenn mans der Natur nachfühlt, was ich mir zutrau, nicht auf Maximalgewinn ausgerichtet, ist es nicht so schwer. Wobei ich denk, diese Form ist der eigentliche Maximalgewinn :D .

Toll war auch, dass unser Jüngster dabei war und ich wieder mal gestaunt hab, wie clevere Fragen er stellt. Beide gemeinsam haben wir uns in ein Volk verliebt, das wohl eher selten ist (zur Zeit) aber die eigentlich überwiegend bei uns beheimatete Biene. Und daheim war Junior erst noch mal im Schwimmbad und hat dann schon mal die Brettln bei uns gesucht, die für den Bau des Alternativkastens in Frage kommen. Der Simmerl warnte noch: Vorsicht, einmal Bienen, immer Bienen, Suchtgefahr. Aber ich fürcht, wir müssten jetzt schon zur Beratungsstelle gehen, es hat uns bereits erwischt, das Virus Bieniensis

Über den Winter haben wir Zeit, zu bauen und zu planen und uns vielleicht doch noch impfen zu lassen
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Beitragvon sanfte Pfote » 11.08.2007 23:41

Hallo Ysgawen,

vielleicht magst du uns weiter informieren?
Wenn Ihr nächstes Jahr in das imkern einsteigt....

LG sanfte Pfote
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In meiner Brust wohnen 2 Wölfe....

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Beitragvon Ysgawen » 12.08.2007 09:42

Ja, gerne... im Augenblick find ich es schon sehr interessant, dass die Pflanzen, die ich mir nächstes Jahr in den Garten locken wollte (schon bevor mich der Bienenvirus gebissen hat), offenbar gute Bienenpflanzen sind :P
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Beitragvon Lonny » 14.08.2007 01:07

ich habe vor dem Haus diese Goldrute:

http://www.natur-lexikon.com/Texte/MZ/0 ... drute.html

und die ist zur Zeit voll besetzt mit Bienen


macht richtig Spass zuzuschauen...
Lonny
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Beitragvon Ysgawen » 14.08.2007 11:14

Hallo Lonny,

ja, die hab ich mir letztes Jahr auch eingefangen, wollte eigentlich die heimische Goldrute, muss sie dann im Herbst aus dem Blumenbeet weiter weg pflanzen, denn die wuchert stark (eigentlich nicht so günstig, verdrängt andere Pflanzen, aber die Bienis lieben sie, wenn sie auch nicht viel Nährwert hat, aber wir Menschen mögen ja auch mal einfach bloß "naschen")

Grüße von Lisa
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Beitragvon sanfte Pfote » 17.08.2007 02:16

Vielleicht kennst du diese Seite schon Ysgawen,


http://www.saarlandimker.de/Download/Bl ... garten.pdf

wenn nicht als Info zum lesen z.B. Bienenpflanzen schön, bunt nützlich
----

Hoffe das du einen guten Platz findest für die Goldrute wo sie sich ausbreiten kann und darf.

LG sanfte Pfote
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Beitragvon Lonny » 19.08.2007 01:00

Ysgawen hat geschrieben:
wollte eigentlich die heimische Goldrute,


hi, lisa,
ich finde überhaupt keine einheimische Goldrute mehr?
ist diese Planze etwa schon ausgestorben?
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