Tara-Energien

Lexikon der schamanischen Begriffe (Um sich das Googlen zu sparen)

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Tara-Energien

Beitragvon WhiteEagle » 18.02.2005 18:32

dakini hat geschrieben:Hallo ihr Lieben,

es gibt in Nepal und Tibet einige Tara-Plätze, heilige Orte, die Tara gewidmet sind.
Den Falkenstein im Allgäu hat mein tibetischer Lehrer Lopen Tchechu Rinpoche als Tara Platz erkannt.

White Eagles Frage:" Welche Aspekte beinhaltet Tara, der weibl. Buddha?"

Taras Name bedeutet:"Schnelle Befreierin" sie befreit und beschützt von allen Ängsten und bringt die Wesen zur Erleuchtung.
Viele berühmte tibetische Yogis haben auf sie meditiert (und tun es immer noch) und wurden erleuchtet.

Zu Tara gibt es sehr viele Legenden und Geschichten:

In einem weltlichen Reich mit Namen "vielfältiges Licht", lang vor unserer Zeit, erschien ein Buddha sein Name war "Trommel-Klang".

Eine Prinzessin lebte dort in ihrem Palast sie hieß Yeshe Dawa (tib.Weisheitsmond).

Sie entwickelte große Hingabe an den Buddha, betete und machte Opferungen, viel Jahre (millionen) lang.
Dadurch sammelte sie sehr viel Verdienst an und der Gedanke an höchste Erleuchtung erwachte in ihr.

Da rieten ihr ein paar Mönche doch dafür zu beten in einem männlichen Körper wiedergeboren zu werden, er wäre doch ein besseres "Fahrzeug" zur Erleuchtung.

Sie machte aber das Versprechen, solange als Frau wiedergeboren zu werden, bis alle fühlenden Wesen Erleuchtung erlangt hätten.

Die Prinzessin "Weisheitsmond" erlangte selbst Erleuchtung und wurde zu "Tara, der schnellen Befreierin", die für alle Wesen da ist bis Samsara endet.



Zum "Hill of Tara" fallen mir allerding eher die Namen von Göttinen aus dem Nahen Osten ein wie:Astarte, Ishtar und auch die germanische Eostara (von der unser Ostern abgeleitet ist).

Dann gibts noch einen etruskischen Tempel auf Sardinien mit Namen
"Ta Rat" und ebenfalls auf Sardinien war der Name einer Göttin "Turan" (die mit einem Halbmond gekrönt war).

Die Silbe "Tar" aus dem Sanskrit bedeutet: durch- überqueren und Pali-Sanskrit Wörterbücher definieren "Taaraa" als Stern- Planet.
In allen Sanskrit basierenden modernen indischen Sprachen ist Tara das Wort für Stern.

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Liebe Grüße
Namaste
Dakini
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Beitragvon Doendrub » 12.06.2005 00:02

Lieber WhiteEagle,

interessant, das hier zu finden. Ich selber habe erlebt, das sich die Energie der Tara genau in das verwandelt, was benötigt wird, passend zum geistigen Umfeld des Hilfebedürftigen.

Ich habe mal für einen Bekannten eine Tara-Zeremonie gemacht, der ernsthaft krank zu sein schien ( es hat sich dann als harmlos rausgestellt). Dabei hat sich meine rechte, kraftspendende Hand während der Zeremonie vom Gefühl her plötzlich in eine sehr große Adlerklaue verwandelt. Ich habe erst gezögert, als ich das bemerkte, es dann aber zugelassen. Einige Zeit später erfuhr ich, dass dieser Bekannte sehr viel indianische Schwingung in sich hat. Er bekam also genau, was er brauchte.

Bei der Übergabe solcher buddistischen Tantra-Praxis wird sehr viel Wert auf eine ununterbrochene Übertragungslinie gelegt. Die Tara-Zeremonie ist viele hundert Jahre alt und ich habe sie vom 1. Abt des Klosters Rikon bei Zürich bekommen, Geshe Ugyen Tsetsen Rinpoche.

Liebe Grüße
perino
Belasse alle Dinge in ihrem eigenen Wesen. Dann werden sie in Dir aus sich selbst heraus befreit.
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Zum "brisanten" Thema: Gebete

Beitragvon dakini » 19.08.2005 13:58

Hallo ihr Lieben,
eine Geschichte für Euch:

In Lhasa, zu einer Zeit, als Tibet noch tibetisch war, saß ein alter Mann vor dem Jokhang Tempel.
Er murmelte tief in Meditation versunken hingebungsvoll Mantras.

Da kam ein Lama vorbei und sah den Mann da sitzen und er sah über seinem Kopf die Erscheinung der grünen Tara: strahlend wunderschön wie ein Regenbogen.
Er hörte zu und bemerkte, daß der Alte die Mantras völlig verkehrt aufsagte.

Er ging zu ihm hin und sagte: "guter Mann, es ist ja sehr lobenswert, daß Du hier meditierst, aber du sagst das Mantra völlig verkehrt".
Er gab dam Mann die Anweisung wie er künftig das Mantra aufzusagen hätte.

Der Mann war einverstanden und murmelte von da an das richtige Mantra.

Ein paar Tage später kam der Lama wieder vorbei und sah dan alten Tibeter immer noch da sitzen, er sprach die Mantras ganz korrekt und mit tiefer Hingabe.
Aber da war keine Tara mehr über seinem Kopf zu sehen!!!

Er ging zu dem Mann und sagte: "Was immer du vorher als Mantra benützt hast, meditiere wieder so wie früher".

nach einer mündlichen Überlieferung

Namaste
herzlichst Dakini
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