Kraftorte

Lexikon der schamanischen Begriffe (Um sich das Googlen zu sparen)

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Kraftorte

Beitragvon WhiteEagle » 18.02.2005 17:52

LaLoba hat geschrieben:Vor einiger Zeit hatte ich ein Buch für eine Rezension auf dem Schreibtisch, in dem auch auf Kraftplätze eingegangen wird.

Wenn hier im Forum die Diskussion eine auch mehr auf den Alpenraum bezogene ist, so ist es doch sicherlich nicht uninteressant zu lesen, dass bei vielen für den Laien oftmals "unerklärlichen Phänomene" - angefangen bei der Mythologie über die exakte Überlieferung bis hin zur wissenschaftlich fundierten Methode und Erkenntnis sich im Nachhinein eine neue Sichtweise :idea: darstellt, also:

Autorin: "Keltische Kultstätten und Kirchen befinden sich IMMER auf energetischen Punkten."


Als Beispiel führt sie die Kirche in Weyer bei Mechernich in der Eifel an. Den skizzierten Grundriss habe ich gescannt und hier eingefügt.
Bild
Ich zitiere weiter (gekürzt) "Durch radiästhetische Untersuchungen ergaben sich aufgrund der ionisierenden Strahlung einer Wasserader, einem geologischen Bruch und eines Gitterkreuzungspunktes ein dreifacher Energiepunkt auf einer Stelle. Da es sich hierbei um eine physikalische Feldeinwirkung handelt, muss es also einen positiven und einen negativen Pol geben. Die drei Reizpunkte am Altar ergaben einen positiven (also aufladenden) Punkt und ca. 2 m davor befand sich der negative (also abladende) Punkt. Bei der Totalrestauration fand man einen keltischen Kultstein innen im Altar! Das heißt, die Kirche hat diesen beim Bau vor vielen, vielen Jahrhunderten nicht gewagt zu entfernen!
An der Postierung des Kultsteines lässt sich ablesen, dass der keltische Richter (heute Priester) auf dem aufladenen Punkt stand, vermutlich um eine energetische Hochaufladung zu bekommen. Der Angeklagte (heute kniender Sünder) stand somit gegenüber auf dem abladenden Punkt, vermutlich um seine kreative Denkfähigkeit zu blockieren, vielleicht auch um seine Sensibilität wachsen zu lassen und ihn fühlen zu lassen, welch kraftvoll ausstrahlende Persönlichkeit vor ihm stand. ..... Der Priester stand immer auf dem aufladenden Punkt. .....
Von früher ist bekannt, dass ein Priester höchsten drei Messen am Tag abhalten durfte. Sollten mehr Messen an einem Tag praktiziert werden, so musste ein anderer Prieser diese vollziehen. Ein Priester darf sicher mehr arbeiten, jedoch könnte er sich auf seiner Altarstelle überladen......

Der französische Physiker Alfred Bovis hat eine Messskala für Radiästhesisten entwickelt, mit deren Hilfe man vor Ort erarbeiten kann, wie hoch oder niedrig die vorhandene Energie ist = Bovis-Einheiten (BE).
Demnach zeichnet sich ein Kraftort dadurch aus, dass er eine hohe Bovis-Energieeinheit ausstrahlt. Ab ca. 20.000 BE redet man von einem starken Kraftort, den viele Menschen fühlen können.
Eine Steigerung der geopathischen Strahlungssituation erreicht man durch Resonanzstrahlung. Für eine Rückkopplung der vorhandenen Bodenstrahlung sorgt eine Rundkuppel als Dach. Die Manipulation der Strahlung fand im Dom zu Aachen einen Höhepunkt: Die Thermalader, die den Aachener Dom der Länge nach durchquert, wurde mit acht künstlich angelegten Wasserläufen unter dem Boden im Oktogon bereichert, wenn man den Untersuchungen von drei namhaften Radiästhesisten glauben darf. Auch im hinteren Teil des Domes hat man acht künstliche Wasserläufe unter dem Karlsschrein so positioniert, dass die Schwingung dort 90.000 BE erreicht. Damit zählt dieser Punkt im Aachener Dom nach Beschreibung der bekanntesten Radiästhesistin im deutschsprachigen Raum, Frau Blanche Merz, zu einem der energetisch stärksten Orte Europas.
Andere Kirchen in Deutschland weisen andere Energiemanipulationen auf. So hat man in früheren Zeiten auch häufig Pol-Steine benutzt. Mittels dieser Steine hat man die Wasseradern mit negativer Ladung zu positiver Ladung umgepolt, bevor sie unter die Kirche einflossen. Danach hat man sie beim Verlassen des kirchlichen Territoriums wieder in die ursprüngliche negative Polarität rückversetzt. Damit ist die aufladende Strahlung nur im Kirchenbereich und nicht im Umfeld zu erspüren. Früher haben wahre Meister der Energie ihr Wissen umgesetzt um Kraftorte zu finden und auch zu bearbeiten.
Ähnliche Modalitäten weist auch die Kathedrale von Chartres auf, unter der sich zwei weitere Heiligtümer befinden. Auch sie wurden auf einer keltischen Kultstätte errichtet.
Wenn man sich dieser Fakten bewusst wird, muss man sich wohl zwangsläufig darüber im Klaren sein, dass die Berufung zum Rutengänger anscheinend zu den weltältesten Tätigkeiten zählt. Die Kirche hat im Dekret des Vatikans von 1924 dem Rutengänger zur Brunnensuche und Schlafplatzuntersuchung zugesprochen, jedoch für alle weiteren Tätigkeiten sei die Rute des Teufels!
(??? Wollte man etwa nicht, dass man durchschaut, wie es in Kirchen energetisch aussieht??? - oder dass Menschen die Kraftortsituation hinterfragen?).:roll:
Mehr dazu unter Kathedrale von Chartre aus: Points of Cosmic Energy, ISBN 0-85207-194-9, Blanche Merz

Und das alles ist zu finden im Büchlein von Luise Weidel: Strahlungsfelder, Erdstrahlen & Elektrosmog, Kraftorte & Bäume
Altes Geheimwissen und neueste wissenschaftliche und medizische Erkenntnisse

Bezugsquelle und Preis habe ich hier nicht bekanntgegeben um hier nicht zu viel Werbung reinzubringen.
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Beitragvon Jo » 22.09.2007 18:02

die + 21.000 BE sind glaubhaft und auch mit dem labyrinth in chartres vergleichbar
ebesnso überrascht nicht der negative pol. für nicht richtig finde ich die einfache umkehrung der werte. - 21.000 BE wären ja ein overkill !
schauen wir mal, dann sehen wir schon
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Kraftorte, Orte der Kraft, Hl. Plätze

Beitragvon mondina » 18.10.2009 21:01

Kraftorte sind Orte der Stille!!
An diesen Orten sind die Welten durchlässig und die Gesetze von Raum und Zeit aufgehoben! Sie sind heilig im Sinne von heilend, d.h. ganz machend.

Das ist wohl auch der Grund dafür, warum diese Orte meist im Verborgenen liegen und warum "unsere Vorfahren", die noch fühlig waren, an solchen Orten ihre Hl. Feste gefeiert haben.

Diese Plätze sind von einer unsichtbaren "Bannmeile" umgeben, die dazu auffordert für diesen besonderen Ort achtsam zu werden bzw. zu sein.
Durch eine unsichtbare Schranke wird der Mensch zum kurzen Innehalten und Stillwerden ermahnt. ... So kann er ganz bewusst den Alltag (reale Welt) verlassen und in den Bereich der wirklichen (wirkenden) Welt eintreten.

Beim Überschreiten der Schwelle und dem bewussten Eintreten in diesen Bereich wird der Mensch offen für Botschaften der wirklichen Welt.
Seine "inneren" Augen und Ohren und die Poren der Haut werden geöffnet. ... Der Mensch wird sehender, hörender und fühlender für diesen Ort und seine Wirkung … und in der Folge für seine Umgebung.

Mit einiger Übung beim Betreten dieser wirkenden Welt und oftmaligen Aufenthalten auf Kraftplätzen kann der Erwachsene die Wahrnehmungsfähigkeit, die kleine Kinder auszeichnet, wieder ent-wickeln.

Heilung und innere Wandlung vollzieht sich immer in der Stille und nicht bei Getöse und Gedöns!
Ob während der Hl. Messer die Wandlung deshalb nicht besungen oder laut bebetet wird?
Ob die Worte der Hl. Schrift (Bergpredigt „vom Beten“ Mt. 6,3-8) auf diese Stille hinweisen?


Tatsache ist, dass in der Stille die inneren Ohren offen sind für die Antworten und Botschaften der wirkenden Welt.
Tatsache ist, dass in der Stille die inneren Augen offen sind für Visionen und Bilder der wirkenden Welt.
Tatsache ist, dass in der Stille der "stumme Schrei" Hilfesuchender so laut wird, dass er das All bis in seine tiefsten Tiefen durchdringen kann, um Hilfe zu finden.
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Re: Kraftorte, Orte der Kraft, Hl. Plätze

Beitragvon WhiteEagle » 19.10.2009 07:28

mondina hat geschrieben:Kraftorte sind Orte der Stille!!


dies war für mich der Grund bestimmte Jahreskreisfeste in einer Höhle zu feiern - bald ist es ja wieder so weit.
In jener Stille der Unterwelt können wir unsere Sinne schärfen - für die Wahrnehmung der Anderswelt.
Auch wenn wir oft Klänge mitbrachten, sangen, jodelten oder tönten - danach empfing uns immer wieder jenes kostbare Geschenk der Stille.

Dies mag auch für die Menschen der Frühzeit Triebkraft für die Felskunst in den Höhlen gewesen sein!
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