Steinhögl

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Steinhögl

Beitragvon WhiteEagle » 02.05.2005 20:38

Die Ortschaft Steinhögl liegt am Westausläufer des Högls, einem langgestreckten Hügel am Eingang zum Berchtesgadener Land. Es sind vorzeitliche Siedlungen im Westen am Auhögl bekannt und ein keltischer Kultplatz am Johannishögl.
Vor einiger Zeit wurde ich auf ein mysteriöse Geschichte aufmerksam, demnach in einer Kirche - evtl. Steinhögl - ein Wunderstein bzw. ein Meteorit aufbewahrt wurde und während der N a z i -Diktatur entwendet wurde, um für eigene okkulte Zwecke eingesetzt zu werden.
(ich benutze bei Namen aus der Geschichte des 3. R e i c h e s die Schreibweise mit Leerstellen, damit keine Rechtsradikalen oder N e o -faschichsten auf diesen Beitrag aufmerksam werden - auch wenn er im geschützten Bereich ist... aber man kann ja nicht wissen!).
Bisher ist es wohl eher ein Gerücht, aber merkwürdig sind wieder mal die Zu-fälle, wenn man sich damit auseinandersetzt:

heute steht in einem regionalen Wochenblatt ein Artikel über Meteoritenfunden bei Obing im Traunsteiner Landkreis.

Aber interessanter ist, was mir gestern bei Nachforschungen vor Ort passierte.
In der Steinhögler Kirche gibt es keinen Hinweis. Sie wurde in den 70er Jahren renoviert. (?) Angeblich wäre in der Kirche ein Hinweis verborgen gewesen.
Ich hatte jedoch von N a z i - Relikten im Steinhögler Wald gehört und machte daher einen Waldspaziergang. Und da wurde es spannend:
Baumritzungen mit Herzl und Liebesschwüren sind ja bekannt und auch am Waldrand bei 2 romantischen Bänken zu finden. Geht man jetzt aber weiter hinauf, kommt man an eine Stelle in der zur linken in einen Baum das christliche Fischsymbol geritzt ist
und gegenüber an einem von 2 Bäumen, die eine Art Durchgang bilden, die Worte:
die Pforte zum Himmel.

Ich durchschritt diese "Pforte" und fand jetzt im weglosen Wald eine Art Baumpfad mit Jahreszahlen, die immer weiter hinauf führten. Jahreszahlen zwischen 1964 und 1950.
Schließlich stand ich auf einer Art Lichtung und Ebene mit großen kräftigen Buchen - Kraftbäume! Dort waren an drei der Kraftbäume die Jahreszahlen 1943 und 1944 zu lesen
und darunter stand in altdeutscher Schrift:
H i t l e r du Sauhund
dein Ende ist nahe.

Die Schrift konnte ich anfangs nicht komplett entziffern und sprach daher heute mit einem Heimatkundler aus Steinhögl und dieser kannte den Wortlaut. Seiner Auskunft nach wurde die Schrift (angeblich !!!) von Feriengästen der damaligen Zeit hinterlassen. Seltsame Feriengäste und eine fast zu banale Erklärung.
Beim Abstieg fand ich eine 2. Baumlinie mit ähnlichen Jahreszahlen wie bei der ersten Linie.
Was ist hier passiert???

Meine "wilden" Spekulationen dazu:
1. vielleicht wurde der Stein vom Steinhögl versteckt, bevor er verschleppt wurde
(aber warum dann die auffälligen Bauminschriften?)
Der Heimatkundler meinte,
1. der Name Steinhögl könnte (!!!) von der Tatsache (?) rühren, dass die früheren Häuser als erste in der Region aus Stein erbaut wurden
2. er könnte auf den steinigen Boden zurückzuführen sein
(hm, da muß man schon graben - äußerlich bzw. oberflächlich sind überhaupt keine Steine zu sehen)

Er und der Wasserträger wiesen mich allerdings auf ein seltsames Steingrab neben der Kirche hin - dort gibt es allerdings keinen Friedhof und hat es auch früher keinen gegeben.

Oben im Wald soll einst ein (Beobachtungs?) Turm gestanden haben - vielleicht sogar auf der Ebene mit den Kraftbäumen und der Inschrift?

Hat der Name Steinhögl vielleicht doch etwas mit dem Meteoritenstein zu tun?

Was fällt euch denn dazu ein?

fragende Grüße

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Beitragvon Rosa » 03.05.2005 11:07

Hallo Rainer,
von meinem Gefühl her hängt der Name eindeutig mit einem "Steinschlag" zusammen.
Und das Verschleppen und für eigene Zwecke nutzen paßt gut zur damalligen Zeit.

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Beitragvon Wassertraeger » 03.05.2005 19:41

Als dass mit dem Stein bei White Eagle und mir mal zur Diskussion stand, war ich erst der Meinung es handelt sich nicht um Steinhögl, sondern um den Johannishögl!
Bei der Geschichte, welche ich hörte, erzählte mir jemand schon vor Jahren, dass wohl ein Stein unter dem Altar im Johanniskircherl begraben sei und dass viele Menschen dort hin pilgerten, stand der Stein ( wahrscheinlich ein Meteorit) doch in energetischer Verbindung zum Untersberg!
Den ( benutze die Schreibweise von White Eagle) N A Z I `S war dies wohl bekannt und verschleppten ihn an einen unbekannten Ort!!!

Einiges spricht aber für den Steinhögl, zumal vielleicht der Name schon mit dem Stein zu tun hat.
Steinhögl war auch schon früher strategisch sehr wichtig, überwachte man doch schon damals von dort aus die Handelswege des Salzes!!
Außerdem gilt der Altarraum für einige Einheimische immer noch als Kraftort !

Das Urlauber die Baumritzungen vorgenommen haben, klingt für mich auch nicht recht real.
In besagter Zeit waren solche Handlung bekanntlich sehr gefährlich und wenn man nach solch langer Zeit noch weiß, wer das getan hat, dann haben sie sicher nicht recht geheim gearbeitet.
Vielleicht gab es eine Gegenbewegung dort oben und wer weiß, vielleicht haben ja auch die den Stein schon vorher versteckt, um ihn zu retten ??
Die Frage bleibt aber dennoch offen, warum keiner mehr was über den Stein weiß.
Wahrscheinlich ist die Story nicht am Steinhögl ins Leben gerufen worden, sondern an dem Ort, wo sich der Stein jetzt befindet.
Nach meinen Gefühl heraus liegt der Ort irgendwo rund um den Untersberg. Ich glaube nicht, dass der Stein sehr weit weg verschleppt wurde !!

Welches Gefühl habt Ihr ??


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