Johannishögl - ein keltischer Kultort

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Beitragvon Ysgawen » 09.06.2005 17:08

oooh, danke für eure beiträge... les ja nur mit (hirnzellen im kalk gelandet)...

und, dina, du tickst irgendwie ähnlich, vielleicht waren wir mal beim gleichen uhrmacher in reparatur?

wasserträger... wir waren in nz auch fast nie in der kirche - und im gegensatz zu unserer heimat hier, steht dort halt nicht an jeder zweiten weggabelung ein kreuz... das ist uns vor allem ins aug gefallen.

liebe grüße euch allen
lisa
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Beitragvon mondina » 09.06.2005 20:20

Lieber Wasserträger,
ich habe zu Johannes noch eine Frage:
Ist es sicher, daß immer Johannes der Täufer gemeint ist. Jetzt mal abgesehen von dem Bild.
Könnte es eventuell sein, daß ursprünglich auch Johannes, der Bruder von Jesus geehrt wurde?

Hab auch in die 3 Kreuze nochmals hineingespürt. Ich kenne ja den Originalplatz nicht.
Kann gut sein, daß mit den 3 Kreuzen ein Teil des ursprünglichen Kraftplatzes "versiegelt" wurde.

LG Dina
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Beitragvon Ysgawen » 09.06.2005 20:38

Noch eine Frage... vor allem an Rainer... warum sind dir speziell eigentlich die Kelten so wichtig?

Nachdem unten im Filz ja bronzezeitliche Funde gemacht wurden - also - ist das alles wahrscheinlich uraltes Siedlungsgebiet... ich steh auch auf die Kelten, finds aber gleichzeitig unheimlich spannend, wiiiie lange diese Gebiete zum Teil schon besiedelt und bekultet wurden

Die Kelten sind für mich fast schon Neuzeit :wink:

Neugierige Grüße von Lisa
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Beitragvon WhiteEagle » 10.06.2005 06:52

Ysgawen hat geschrieben:Noch eine Frage... vor allem an Rainer... warum sind dir speziell eigentlich die Kelten so wichtig?

Nachdem unten im Filz ja bronzezeitliche Funde gemacht wurden - also - ist das alles wahrscheinlich uraltes Siedlungsgebiet... ich steh auch auf die Kelten, finds aber gleichzeitig unheimlich spannend, wiiiie lange diese Gebiete zum Teil schon besiedelt und bekultet wurden

Die Kelten sind für mich fast schon Neuzeit :wink:


die Kelten gehören doch zur Bronzezeit - zur jüngsten Bronzezeit! :wink:

klar isses spannend, was noch weiter zurückreicht ...
aber zu deiner Eingangsfrage:

die Kelten waren nun mal die "erste zentraleuorp. Hochkultur" (O-Ton Schurli) in unserer Region. Und ihre Mythen, ihr Leben und ihre Spiritualität sind heute noch ein wichtiger Bestandteil unserer Kultur. Warum entstehen denn so viele Keltendörfer, -museen, -vereine und das Druidenland? Selbst die Berg-, Flur-, Gewässer- und Ortsnamen sind heute noch vorhanden.
Und dann gibts ja noch den Untersberg und das Agnes- (Teufels-)loch deren Bedeutung gerade für unsere heutige Zeit wiederkehrt und fasziniert. Da solls doch so einen genialen Vortrag von so einem "Alpenschamanen" darüber geben.... 8)

Und das wichtigste an meinem Keltenfieber:

ich steh auf Bild


Also, liebe Ysgawen: möge dir der Himmel nicht auf den Kopf fallen - beim Teutates (der steht in Salzburg vor dem Festspielhaus!)

WhiteEagle
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Erwarte Visionen und Wunder.
Denn das was du nicht sehen kannst
ist stärker und größer als du ahnst!
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Beitragvon Ysgawen » 10.06.2005 08:36

Guten Morgen White Eagle,

ja, klar ... seufz... ich dachte bloß gestern an die Sternenscheibe von Nebra und an die alten Megalithkulturen, die ja nicht von den Kelten stammen. Da war schon soviel vorher da!! Wie weit das allerdings auch auf unsere Region zutrifft, weiß ich net (würd mich aber interessieren)

Wünsch dir einen schönen Tag!!

Lisa
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Beitragvon Wassertraeger » 10.06.2005 12:25

@ Mondina

Danke vielmals für Dein mitspüren!!

Das mit Jesus Bruder Johannes kriegt ich sicher bald raus >> Antwort folgt!

Die Versiegelungstheorie bezüglich der drei Kreuze finde ich sehr gut und spannend! Ich bleib mal dran und versuche mehr herauszukriegen.
Es ist eigentlich Wahnsinn wie viel Einheimische über so gewisse Dinge wissen!
Einer erzählte mir vor ein paar Tagen, dass dort oben recht geschäftiges Treiben stattgefunden haben soll, ein Markt oder so.
Seltsam eigentlich, dass man seine Waren erst einen Berg herauf schafft!!
Muss schon was besonderes heroben gewesen sein !!

Zu besseren Reinspüren!
Die Johannishögler Kirche befindet sich auf dem Högl. Der Högl ist ein über 600m hoher Berg in der Nähe zum Untersberg, aber auf deutscher Seite. Der Ortsteil, wo sich die Kirche befindet wird ebenfalls Johannishögl genannt!
Das Kircherl steht ganz oben auf den Johannishögl und zusätzlich noch auf einen Hügel, sodass sie total frei steht. Von dort oben aus hat man fast ringsum gute Aussicht >> Gaisberg, Untersberg, Watzmann, Staufen, Fuderheuberg.....!
Ich habe visuelle Linien gefunden, welche darauf hindeuten, dass der Johannishögl irgendwie im Bezug steht zum Reichenhaller Triskel.
Weiss leider noch nicht, wie ich es am besten einreihen kann!!

Bei weiteren Forschungen werde ich mal ein Bild von da oben machen und dann Rainer bitten es hierher einzustellen!!

Außerdem gibt es da oben eine Wirtschaft mit herrlichen Biergarten, welcher uns doch zusätzlich mal in nächster Zeit dort hin locken könnte!!

LG
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Beitragvon mondina » 10.06.2005 13:10

@ Wasserträger
Mußte lachen als ich las .... aber auf deutscher Seite. ...
Unsere Vorfahren hatten doch noch keine Ahnung davon, daß es mal Staatsgrenzen geben wird.

Meine persönliche Erfahrung mit Kraftplätzen, die mit Kirchen oder Kircherln "zugebaut" wurden.
Meist ist in der Nähe von alten Kraftplätzen auch eine Quelle zu erspüren oder mittels Rute bzw. Pendel zu "erfragen", die möglicherweise im Lauf der Jahre versickert ist.... ihre Kraft ist aber doch noch da!

Hab auch bei "großen Wallfahrtskirchen" erlebt, daß der ursprüngliche Kraftplatz vom kirchlichen Kraftplatz (Hochaltar etc) entfernt liegt....

Alles Liebe und begeisternde Erfahrungen beim Hineinspüren in die alte Zeit und ältere Zeit (zu Lisa zwinker)


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Beitragvon mondina » 10.06.2005 13:25

@ Wasserträger
Hab mir nochmals die Bilder angeschaut und deinen Kommentar zum Brunnenschacht gelesen.
Wenn du wieder mal dort bist, dann probier zu erspüren, ob dort vielleicht mal (in grauer Vorzeit) eine oder "die Quelle des Kraftplatzes" war.
Könnte in späterer Zeit aber auch ein Verlies dort unten gewesen sein. Hab das mal bei einer Ruine erlebt.
Da wurde bei der Führung so eine Stelle als alter Brunnenschacht bezeichnet, während ich aber den Zugang zu einem Verlies "sah". Obwohl in der Nähe, hat es sich nie ergeben, daß ich mir das Ganze mal allein anschauen konnte. Jahre später - ich hatte das wieder vergessen - erlebte ich mich (bei einer Meditation, bei der Bergkristalle genutzt wurden) als Insassin dieses Verlieses.:-)

Wohn ja von diesem Ort zu weit weg, um persönlich herauszufinden, welche Geheimnisse dort "lagern".
Und der Biergarten reizt mich auch nicht so, daß ich deshalb dorthin fahr und vielleicht auch noch Bergwandern geh :lol:

Freu mich aber darauf, was du herausfindest.
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Beitragvon Ysgawen » 10.06.2005 13:57

dina, liebe... da kann man sogar ganz auffi fahrn.. ist echt wunderschön dort... lock...

umarm dich
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Beitragvon Wassertraeger » 10.06.2005 19:25

@ Mondina

Werde versuchen, Deine Ratschläge zu befolgen!

Witzig das mit der >> deutschen Seite <<, denn ehemals gehörte dieser Teil zu Salzburg und vorher ???

LG

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Beitragvon Wassertraeger » 10.06.2005 19:35

@ Lisa

Es gibt Hinweise aufgrund von Funden, dass unsere Region schon 2000 Jahre v. Chr. besiedelt war.
Die bedeutenste Siedlung (aufgrund von Funden)! war wohl am Auhögl bei Hammerau!!

Faszinierend ist auch die Meinung, dass die sogenannten Keltenschanzen, wovon bei uns auch ein paar rumstehen, wohl auch schon vor den Kelten existiert haben und dass die Kelten ihre Funktion übernommen haben!
Es kursiert die Theorie, dass die Schanzen nicht als Viehställe oder Wehranlagen dienten, sondern eher der Wetterharmonisierung!!
Interessant, oder???

Wenn Du mal in die Gegend Hammerau kommen solltest, dann schau Dir mal die kleine Kapelle bei Langacker, sowie die kleine Kirche bei Bicheln an.
Die beiden Orte liegen hinterhalb des Hammerauer Bahnhofs!
Bicheln sieht man gleich, zu Langacker muss man bisserl hochfahren.

Die beiden Orte scheinen für mich sehr von Bedeutung zu sein!!!

LG

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Beitragvon Ysgawen » 10.06.2005 19:43

Lustig, lieber Wasserträger ... ich hab mich eben kürzlich auch genau mit dieser Ainringer Siedlung beschäftigt - also, so gefühlsmäßig.

Und - ja, jetzt fällt es mir wieder ein, wegen Triskel

Ich leg mich ja gewohnheitsmäßig nach dem Essen immer kurz hin und hab das Triskel in Gedanken gehabt...

Da dachte ich an den Thumberg und diesen schönen kleinen Wallfahrtsort (? So a Kreuzweg geht nauf) beim Waginger See. Name entfallen... Mühlberg?

Vielleicht - sind da ja noch mehr Triskel? Der Ort bei Waging - keine Ahnung, warum mir der eingefallen ist...

Ich hoffe, wenn wir uns mal wieder sehen, dich auf dem Redefuß anzutreffen :wink:

Ganz herzliche Grüße
von Lisa

(wir müssten mal eine Forenwanderwoche machen, hab ich das Gefühl)
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Beitragvon Wassertraeger » 10.06.2005 20:38

@ Lisa

Bin erst vor ein paar Tagen mit dem White Eagle an besagten Berg beim Waginger See vorbeigefahren und haben uns darüber auch unterhalten!

Irgendwie kann ich mich errinnern, dass ich mal als Kind dort oben war.
Der Ort ist ebenfalls sehr interessant, es gibt noch einiges zu erkunden in unserer Gegend!!!

LG

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Beitragvon Ysgawen » 10.06.2005 21:13

Lach... Resonanz irgendwie... ein wirklich schöner Ort mit einer fantastischen Linde und einem wunderbaren Blick - und überhaupt

Liebe Grüße von Lisa
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Beitragvon Ysgawen » 03.07.2005 11:42

sooo, werd heut nachmittag zum langacker am högl pilgern und auch zum kircherl... und mich mal umgucken.

falls einer von euch das jetzt noch liest... dort ist doch auch eine keltenschanze? wenn ja, wo ungefähr?

grüße von lisa
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