Johannishögl - ein keltischer Kultort

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Johannishögl - ein keltischer Kultort

Beitragvon WhiteEagle » 23.05.2005 19:42

der Wasserträger hat mir Fotos vom Johannishögl gemailt und da er diese schwierig hochladen kann (Modem), nehm ich ihm die Arbeit ab. Hier sind sie und der Kommentar kommt dann von ihm:

Bild Bild Bild

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Beitragvon Ysgawen » 23.05.2005 21:53

Ich bin schon gespannt auf den Bericht!! Der Johannishögl ist ein wirklich wunderbarer Ort, bin immer gern dort

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Beitragvon Wassertraeger » 06.06.2005 18:31

Mit Verspätung, aber jetzt meine Ausführungen zu den Bildern vom Johannishögler Kircherl.

Das erste Bild zeigt einen gemauerten Brunnenschacht, ganz in der Nähe der Kirche, welcher aber laut Aussagen eines alten Wissenden nie einer war.
Es gibt Meinungen, dass er eine Zisterne einer alten Burganlage darstellt, aber auf eine Burganlage gibt es historisch wohl überhaupt keine Hinweise.
Hinweise gibt es aber bezüglich früherer keltischer Nutzung dieses Ortes.
So stellt der Brunnenschacht eher einen Opferschacht dar, indem für den keltischen Wettergott Bedaius Schweine geopfert wurden. Ob das stimmt weiß man aber nicht so genau, denn es wurde angeblich dort nie gegraben.
Von Bedaius soll sich auch der Name des Dorfes Piding ableiten!!
Man vermutet, dass genau dort wo der Opferschacht steht einst ein Blitz eingeschlagen hat und deshalb wurde die Stelle so ummauert. Den Naturgewalten waren die Menschen früher genauso ausgesetzt und vielleicht war dies eine Handlung der Besänftigung des Wettergottes??
Ist aber nur so ein Annahme von mir!!
Verehrten die Kelten überhaupt richtige Götter oder waren diverse Darstellungen nur Symbole für Naturerscheinungen??

Eine andere Vermutung von mir ist die Sache von dem Meteoriten, wie schon mal an anderer Stelle berichtet.
Neueste Erkenntnisse diesbezüglich weisen ja eher auf den Steinhögl hin, aber könnte nicht genau hier der Himmelskörper eingeschlagen sein und deshalb der Opferschacht??
Für mich persönlich stellt der Schacht sowieso eine Besonderheit dar, denn mir ist so etwas ähnliches an anderen Orten bisher nicht bekannt!

Das zweite Bild zeigt einen Ausschnitt der Kirchenholztür, wo drei gleichschenklige Kreuze zu sehen sind.
Warum drei gleichschenklige Kreuze?
Laut des alten Wissenden soll es ein göttliches Symbol der Dreifaltigkeit andeuten, aber warum sind keine christlichen Kreuze dargestellt?!
Sind die Kreuzerl einfach nur Verzierung der Tür ohne Bedeutung!?
Vielleicht stehen sie aber auch sinnbildlich für die Bethen >Wilbeth, Ambeth und Borbeth<, für mich liegt die Vermutung hier sehr nahe!

Von Kirchen-Kennern erfuhr ich, dass besonders frühzeitlich kultig genutzte Orte mit hohen Stellenwert, auf denen jetzt Kirchen stehen, sehr oft den Johannes geweiht wurden, wie es auch beim Johanniskircherl der Fall ist, ja sogar die Örtlichkeit an sich wurde danach benannt!

Das dritte Bild zeigt das Altarbild von ca. 1720, auf dem die Enthauptung des Johannes dargestellt ist.
Für mich stellt sich die Frage, warum es sein musste, ein solch grausames Szenario so anzupreisen?
Auf meine Fragen hin, bekomme ich immer wieder die Antwort, dass solche Bildnisse Symbole des Leidens darstellen. Genügen da nicht die Bilder des Kreuzweges und Jesus am Kreuz ??
Erstaunlich eigentlich, wie sehr man sich an solche Darstellungen gewöhnt hat. Man überlegt gar nicht mehr darüber, was man da eigentlich so betrachtet!
Eine andere Antwort, welche ich bekam war, dass es immer künstlerische Epochen gab, wo gewisse Dinge halt gerade >> in << waren, so wie es halt jetzt auch noch ist!!
Mir persönlich kommt es auf dem Johannishögl so vor, dass Menschen von den Roß der Freude und Energie, welcher dieser Ort seit zig Jahren ausstrahlt, heruntergeholt werden mussten! Laut alten Berichten wurden dort die Johannisfeiern sehr ausgelassen abgehalten!!

Ein Sturm legte eine Wand ( ich glaube die Südwand) der Kirche frei, wann das genau war konnte ich bisher nicht herausfinden. Auf der freigelegten Wand kamen alte Fresken zum Vorschein, welche zu den ältesten im Rupertiwinkel zählen und schon gibt es weitere Rätzel zu lösen!

Zeigt doch eine Freske das Abbild des heiligen Georg mit einem Drachen kämpfend!
Zum Georg und den Drachen gibt es ja die tollsten Geschichten, welche frühgeschichtlich sehr von Bedeutung sind, wie von Georg Rohrecker in seinem Vortrag in Ledern zu hören war!
Warum wurden die Fresken den Menschen auf einmal vorenthalten??

Ich möchte nicht wissen, welche Dinge sich noch so unter den Kirchen auf unseren alten guten Plätze verbergen!
Somit beende ich meine Ausführung, obwohl ich noch viel mehr schreiben könnte, aber ich glaube fürs erste glangts und hoffe Euch damit nicht zu sehr gelangweilt zu haben!!

Euer
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Beitragvon Ysgawen » 06.06.2005 18:45

also... herzlichen Dank!!!!!! Ich hätte es auch länger vertragen :wink: , aber ich hoffe, wir treffen uns mal und haben dann auch Zeit zu reden und du bist in Redestimmung

Herzliche Grüße von Lisa
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Beitragvon WhiteEagle » 06.06.2005 21:38

Wassertraeger hat geschrieben:,
Warum drei gleichschenklige Kreuze?


puh, ich bin in Vorvortragsstimmung und momentan nicht ganz "zurechnungsfähig" :lol:
aber genau die Sache mit den gleichschenkligen Kreuzen erzählte mir vor wenigen Tagen eine Bekannte. Und sie erwähnte, dass die eigentliche Magie des Kreuzzeichens im gleichschenkligen Kreuz liegt und das Kreuzzeichen auch früher anders zelebriert wurde.
Die Magie des Kreuzes wurde somit christianisiert und ihm die Macht genommen. Ich weiß es aber nicht mehr so ganz genau, ob es so richtig dargestellt ist...

herzliche Grüße

WhiteEagle
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Beitragvon Ysgawen » 06.06.2005 21:44

Nachtrag:

als wir aus Neuseeland zurückkamen, wurde uns erst bewusst, wieviel Greueltaten auf Kirchenbildern bei uns zu sehen sind. In NZ waren die Kreuze meist schlicht, halt nur die Form. Die Kinder weinten dann daheim, wenn wir in die Kirche gingen.

Aber vielleicht ist das so wie mit den scheinbaren Grausamkeiten in Märchen. Das Leben ist eben auch hart und vieles uns unverständlich und wird, auf Bildern oder in Märchen "ans Licht gebracht", damit es verarbeitet werden kann.

Liebe Grüße von Lisa
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Beitragvon mondina » 06.06.2005 23:12

Weiß nicht ob das jetzt zu dem Thema paßt.
Das gleichschenkelige Kreuz ist in vielen Kulturen das Symbol für die Materie....

LG Dina
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Beitragvon Waldläufer » 07.06.2005 09:07

Hi,

Ihc kann Euch nur eines sagen, dass die gleichschenkeligen Kreuze, die sind, welche die Menschen nicht unterknechten, sondern die göttliche Energie als Segen mit den Menschen verbindet. Und das nicht gleichschenkelige, den Menschen unterjochen soll. Auch stimmt das
@Rainer mit dem Kreuzzeichen, es wurde vor der Trennung r.k. und orthodoxe anders gemacht. Denn da wurde Scheitelchakra mit Wurzelchakra verbunden, und Plus und Minus richtig verbunden. Nicht so wie heute:
Stirn - Nabel - links - rechts sondern

Stirn - Wurzelchakra - rechts - links

das machen die Orthodoxen heute noch. Und das ist das magische Kreuz es ist gleichschenkelig.

So ich hoffe ich habe alles richtig wiedergegeben.
Die gleichschenkeligen Kreuze gabs schon vor mehr als 1000 Jahren bei den Christen. Und ich glaube kaum, dass im damaligen Judäa die Leute von Kelten was gewusst haben.
Also von Keltischen Kreuz und Christlichem Kreuz zu schliessen ist sehr wage, und doch auch mit Fantasie verbunden. Wo bei es mir klar ist, das es bei den Kelten dieses Kreuz gab. Nur dabei darauf zu schliessen, das die Kirche es desswegen übernommen hat, ist meiner Meinung nach zudichten.
Ansonsten @Wasserträger voll interesanter Bericht. Piding des is doch beim Rainer oder? Des muas i ma ohschaun.

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Beitragvon Wassertraeger » 09.06.2005 11:37

@ White Eagle

Ich stand neben Dir, als unsere gemeinsame Bekannte dies gesagt hat, wenn ich mich nicht irre!
Außerdem hat sie gesagt, dass das Kreuzzeichen früher anders ausgeführt wurde, nämlich ein gleichschenkliges Kreuz auf die Stirn, dann eins auf den Mund und eins auf die Brust. Man hat mir erklärt, das dieses Zeichen immer noch zu bestimmten Ritualen, Anlässen .. angewendet wird.
Ich selbst habe es auch so gelernt, leider weiß ich nicht mehr vom wem!!
Wie das jetzt christlich-historisch begründet ist, ist mir absolut nicht bekannt, dafür fehlt mir einfach der Hintergrund, aber der Waldläufer weiß darüber sicherlich mehr.

@ Waldläufer

Vielen Dank für Deine Erläuterungen!
Ich glaube auch nicht, dass die Kirche das gleichschenklige Kreuz von den Kelten übernommen hat. Vielmehr hat sich die Kirche auf die alte Mytologie aufgesetzt und hat somit Dinge übernommen oder besser ausgedrückt, oft zur ihren Vorteil anders weitergeführt, abgeändert und/oder ausgenützt! Dies ist wahrscheinlich auch regional sehr verschieden, wie z.B. das der Nikolaus jetzt in Berchtesgaden mit den Buttnmandl mit marschiert.
Ich dachte mir bezüglich der drei gleichschenkligen Kreuze, ob sich vielleicht dahinter noch ein Überbleibsl alter vorchristlicher Mytologie versteckt hält!
Piding, hast recht, liegt beim Rainer ums Eck und ich wohne auch dort!
Ein Besuch des Johannishögl mit Dir und vielleicht auch mit paar anderen Interessierten, glaube ich lässt sich sicher mal realisieren!

@Lisa

Auch ich war schon zweimal für 3 Monate in Neuseeland, aber leider muss ich gestehen, dass ich nur einmal in einer Kirche am unteresten Zipfel der Südinsel war und auch nur deshalb, weil sie zugleich als Kirche, Info-Center, Post und Tante-Emma-Laden fungierte. Aufgefallen ist mir jedoch, dass die Friedhöfe recht schlicht gepflegt wurden.
Vielmehr stand bei uns ( ich und meine jetzige Frau) die Maorikultur und die einzigartige Natur New Zealands im Vordergrund. Die Maori-Aufführungen in ihren Gemeindehäusern mit den natürlichen Farben, aufwendigen Schnitzereinen und polierten Paua-Muscheln usw. haben uns sehr gut gefallen!
Auch standen wir wir stundenlang vor Tane Mahuta! Für diejenigen, welche den Baum wahrscheinlich nicht kennen >> Tane Mahuta ist ein einheimischer Kauri-Baum mir ca. 60m Höhe, 18m Umfang, ein geschätztes Alter so um 2000 Jahre und steht im äußersten Norden der Nord-Insel Neuseelands! Allein schon die imposante Gesalt des Baumes ( es ist ein Laubbaum) und die dazugehörige Maori-Legende, welche besagt, dass das Leben aus einem solchen Kauri-Baum entstanden sein soll, war sehr faszinierend! Über NZ gäbe es noch soviel zu erzählen....!!

@ Mondina

Du hast mich mit dem Einwurf der Materie ganz schön ins Grübeln gebracht!
Ich habe überlegt, phantasiert und philosophiert, ob ich den Begriff irgendwie der Sache selbst zuordnen kann, welches mir aber bisher nicht gelang und da dachte ich an meine Fachoberschulzeit!!
Es war die Zeit als Jostein Gaarders > Sofies Welt < erschienen ist und seither habe ich alle Bücher von ihm gelesen und er ist mein absoluter Lieblingsschriftsteller geworden!
Thema ist immer die Philosophie in seinen Büchern und so war ich immer happy, wenn wir Religion in der FOS hatten! Warum? Der Religionslehrer war ehemals Pater und war Doktor der Theologie und Philosophie und war für mich ein absolutes Genie! Dementsprechend war auch immer sein Unterricht gestaltet! Er hatte immer seinen Spruch der Woche und einmal erzählte er uns, er sei mit seiner Frau einmal im Stau gestanden und sahen aus dem Auto heraus ein Liebspaar vorbei gehen.
So dachte er sich, was ist eigentlich Liebe und somit stellte er die Frage an uns! Wer ihm eine Erklärung abliefern könnte, welche seinen Erwartungen entspräche, dann bekomme derjenige eine Eins, welche er dann auch ins Abschlusszeugnis einträgt. Es ging auch gleich los, Erklärungen und Erklärungen, aber keine war richtig. Er lies uns lange zappeln und erklärte dann, das es Begriffe gibt, welche einfach nicht mit unseren Worten zu erklären sind. Es ist überhaupt nicht geklärt was eigentlich Liebe, Energie, Ewigkeit, Zeit, Leben, Feuer, Wasser, Luft und auch Materie usw. ist!! Wir gehen zwar ganz selbstverständlich mit diesen Begriffen um, aber geklärt sind sie nicht und hier steht die Wissenschaft an
und der Glaube beginnt!
Im einem Lexikon habe ich für Materie nachblättert und da steht > Materie ist geballte Schwingung< und dann sind wir schon wieder soweit >> was ist Schwingung<<???

Sehr gut das nicht alles erklärbar ist und es muss auch nicht, somit erhalten wir wenigstens ein bisserl von unseren eigenen Intuitionen!!

Sorry, das ich vom eigentlichen Thema abgeschweift bin, aber ich wollte die Dinge nicht so im Raum stehen lassen!!
Was ist Raum, ja sag einmal, gehts schon wieder los!! Aber jetzt hör ich auf!!

bis auf weiteres

euer
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Beitragvon Waldläufer » 09.06.2005 12:00

@Wasserträger, Eagle

Dieses Dreifache Kreuzzeichen wird nach dem Evangelium gemacht. Regelmäßig bei den Messen. Haben wir im Religiungsunterricht gelernt.

Soweit ich informirt bin, und es im Kopf hab, werden damit aber alle 3 betreffenden Chakren geschlossen, damit die Kirche so arbeiten kann, wie sies tut.

Aber wie gesagt, ist nur von einem Menschen übernommen, der sich da schlaugemacht hat, und es nicht mehr so praktiziert, obwohl er in der Kirche seehhrrr verankert ist.

Das sollte zu denken geben.

Also eigentlich macht nur das Kruezritual Sinn, dass ich in anderen Beitrag angeführt habe.

Danke für das Angebot Wasserträger.

Alles Liebe

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Beitragvon mondina » 09.06.2005 13:28

@ Waldläufer
>>>Soweit ich informirt bin, und es im Kopf hab, werden damit aber alle 3 betreffenden Chakren geschlossen, damit die Kirche so arbeiten kann, wie sies tut. <<<
Du hast es richtig im Kopf, lieber Waldläufer.
Und das nicht nur 1x während der Messe. Mit diesen 3 Kreuzen werden dem Menschen bereits bei der Taufe das 3. Auge, der Mund und das Herz geschlossen und so der reinen Materie untergeordnet.

Daß Priester nicht mehr wissen, worum es dabei überhaupt geht --- ist eine andere Geschichte.

Und wir lernen auch, daß wir in einer Kirche mit dem Weihwasser so handeln sollen - zumindest ist mir das in der Klosterschule so beigebracht worden....
Und so wird dieser "Verschluß" immer wieder neu belebt. :-)

Und wie froh war ich doch mal (in einem "anderen" Leben), daß ich "den Bund mit Gott" auf so einfache Art immer wieder erneuern konnte, ja mehr noch durfte. Und wie mühsam war es dann, "diesen" Bund zu trennen.

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Beitragvon Waldläufer » 09.06.2005 13:37

@mondina

Hab schon auf Deinen Eintrag gewartet. Ja so ist es, und seit einiger Zeit wird mir immer bewusster, warum ich diese Kreuzzeichen, seit meiner Jungend eigentlich nicht mehr praktiziere. Ich kann die Begründung nicht sagen, aber irgendwas hat sich in mir immer gesträubt. Ich habe es gelernt, und als es "zu machen war" wusste ich es nicht mehr wies geht.
Ich habs lange nicht verstanden, warum das so ist, aber seit ich mit den Bäumen spreche, und mich mit Franz von Assisi so stark verbunden bin, wars mir klar. Abgesehen davon hat sich vor 3 Jahren bei mir Südamerika geistig und durch einen mir lange Zeit erschienenen Indigenen (Guatemaltieken) in Erinnerung gerufen. Ab da leuteten sowiese die Glocken anders.

Ach ist das Leben doch so wunderbar.

Dich mal ordentlich fest umärml liebe Dina.

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Beitragvon mondina » 09.06.2005 15:34

:roll: :lol: :lol: :lol: :wink:

Dank dir, daß du mich lächeln gemacht hast.

Umärmel dich ganz herzlich
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Beitragvon mondina » 09.06.2005 16:14

@ Wasserträger
Für mich persönlich ist Materie die dichteste Form von Geist und wird durch Dichtung (Mythen) wieder zu Geist.

Aber ich tick auch ein bisserl anders :roll:
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Beitragvon Wassertraeger » 09.06.2005 17:07

@ Mondina

Für jeden ist sie etwas anderes oder ähnliches, aber Deine Erklärung finde ich ausgesprochen gut!

LG

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