das Sonnenheiligtum bei Inzell

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das Sonnenheiligtum bei Inzell

Beitragvon WhiteEagle » 22.06.2005 08:56

Sommersonnenwende an einem Sonnenheiligtum...
geschehen gestern.
Die Kraft jener starken 12 heiligen Tage wirkt sich in allen Bereichen aus und läßt eben auch solche Erkenntnisse zu:
jener Hügel bei Inzell, den ich durch die Falkensteinrecherchen als keltischen Grabhügel erspürte - analog zum archäologisch erforschten Grabhügel bei Bayerisch Gmain - hat sich gestern "geoutet". Ein anwesender Geologe besah sich das Gestein jenes Ortes und erklärte auch gleich anhand einer geologischen Karte die Zusammensetzung der beiden Hügel, die somit nicht vom Vorberg des Falkensteins stammen konnte. Es gab bisher keinen Hinweis auf Siedlungsspuren an jenem Ort - er wurde auch nie (!) archäologisch erforscht. Doch auch dem Geologen fiel jener außergewöhnliche Standort auf. Und kurz nachdem er uns mit einer Gesteinslupe die Zusammensetzung der dort vorkommenden Steine erläuterte, hob er einen größeren Stein vom Boden auf....
und das wars dann. Für mich eine archäologische Sensation, die noch gar nicht voll erfaßt werden kann. Er hatte einen bearbeiteten Stein mit Mörtelresten in der Hand und gleich darauf das passende Gegenstück. Gebrannten Kalk kannten wohl schon die Römer - aber über den geschichtlichen Ursprung läßt sich damit zunächst noch nichts sagen.
Es kann nun durchaus auch der Hinweis auf eine mittelalterliche Burg sein - die Wallanlage deutet ja auch daraufhin. Aber wir haben eine klare Sachlage, dass die nahen Burgen von Karlstein und Großgmain frühzeitliche Siedlungs- und Kultspuren zeigen und beide in Verbindung mit Sonnenkulten stehen. Und auch die Römer machten sich die keltischen Kultorte zu nutze, um ihre Tempel darauf zu stellen.
Und gestern konnte die Besuchergruppe wieder den Sonnenuntergang in der Achsverlängerung des Hügels beobachten. Dasselbe Schauspiel gibt es am Wolfgangsee-Falkenstein zu beobachten. Nun ist es wohl mit gestern erwiesen. dass jener Hügel nicht künstlich erschaffen wurde.
Er reiht sich nahtlos in das Falkensteinmysterium ein. Die Falkensteine besitzen eine unglaubliche "Naturresonanz". Ich kann es nicht Launen der Natur nennen. Für mich sind es Landschaftstempel, die Mutter Erde an bestimmten Plätzen geschaffen hat. Sie zu ergründen, bedeutet für mich auch das Geheimnis um jenes Lebewesen Gaia zu ergründen, es zu ehren und zu achten und andere auf jene Bedeutung und Sensibilität und Sensitivität hinzuweisen.
Aus eben jenen Gründen passierte gestern auch noch etwas Einzigartiges. Dort - an jenem Sonnenheiligtum - sammelte sich heiliges Wasser. Aus einem inneren Antrieb heraus hatte ich meinen letzten Rest vom W-Falkenstein-Heilwasser mitgebracht und kurz bevor ich den Wasserträger abholte auch noch Heilwasser vom "Goldenen Zweig" geholt. Als wir dann am Hügel standen gesellte, sich dort das "duale" Heilwasser vom "Goldenen Brünndl" (diesseits und jenseits des "Staufens" - keltischer Name für steil), von St. Koloman und eine weitere Flasche vom W-Falkenstein dazu. Das daraus entstandende Wasserritual diente dazu
1) ein Bewußtseinsfeld zu erzeugen - entsprechend den morphogenetischen Feldern - und die Bedeutung der Falkensteine und unserer heiligen Quellen in das heutige Bewußtsein zurückzuführen und
2) uns auf unserer anschließenden schamanischen Reise zu unterstützen und zu führen und
3) auch ein Opfer der Erde zu spenden.

Ich habe bewußt jene Entdeckung in die geschlossene geomantische Forschungsgruppe gestellt, denn es geht jetzt darum jenes Wissen behutsam weiterzugeben. Ich habe bereits mit dem örtlichen Heimatpfleger Kontakt aufgenommen und ich denke auch mit dem Abt vom Kloster Gut Aich zu sprechen - jene Mönche, die die alten Heil- und Pilgerwege (ich möchte sie Kraftwege nennen) in unserer Alpenregion wiederfinden. Ich denke, dass auch "unser" Falkenstein ein Teil jenes uralten vorchristlichen Weges ist.

Ich fand es eigentlich immer etwas "schade", dass unser Falkenstein einen "künstlich" erschaffenen Kraftort besitzt. Und nun ist er eben doch natürlich. :)

Spirituelle Archäologie zu Zeiten der 12 heiligen Tage...

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Beitragvon WhiteEagle » 23.06.2005 06:38

so, die Fundstücke sind erst mal beim Heimatpfleger in Verwahrung!
Der Mörtel soll analysiert werden.

Bild
sowohl die Quelle als auch die Marienstatue
des Klosters Gut Aich
sollen auf wunderlichen Wegen gefunden worden sein

Jetzt werde ich mal den Abt informieren bzw. nachfragen!


Gruß

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Beitragvon Ysgawen » 23.06.2005 08:44

bin schon total gespannt....
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Zeremonial-Burgen

Beitragvon WhiteEagle » 13.07.2005 13:35

neueste Infos zum Inzeller Falkenstein:

1) der Abt vom Kloster Gut Aich ist derzeit umbaubedingt sehr beschäftigt, hat aber großes Interesse gezeigt!

2) eine Inzellerin, die es wiederum von einer längst verstorbenen Inzellerin weiß, sagte mir gestern, dass die beiden Burgstall-Hügel 2 keltische Zeremonial-Burgen waren.
Ich hab zwar den Begriff noch nie gehört, aber unsere Trancevisionen vom letzten Jahr zeigten eben auch jene Kult-Bedeutung.

Gruß

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