Schalenstein Heimatmuseum Reichenhall

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Schalenstein Heimatmuseum Reichenhall

Beitragvon Wassertraeger » 01.08.2006 11:34

Ein alter Schalenstein aus dem Heimatmuseum Bad Reichenhall gibt mir zur Zeit einige Rätsel auf!

Der ca. 50 cm lange Sandstein weist 10 deutlich erkennbare Schalen oder Näpfchen auf, welche recht seltsam angeordnet sind. Ein Teil des Steins ist abgebrochen, wo sich vielleicht auch noch Näpfchen befunden haben könnten.
Zwei Bedeutungen rangen sich derzeitig um den Stein!
Eine besagt, die Löcher könnten für die Handhabung einstiger Spinnwirtel von Bedeutung sein, brauchten jene doch eine Führung!
Ich denke mir aber dabei, warum dann nicht ein Loch dafür genügt hätte!

Zweitens kursiert die Theorie, dass es sich bei der Anordnung der Schalen um ein Sternbild handeln könnte.
Aber um welches? Hier wären die Mitglieder des Forums aufgerufen um mir dabei zu helfen. Sternbildmäßig bin ich leider nicht so fit!

Vielleicht hat der ein oder andere noch andere Ideen zur Bedeutung des Steins, welcher sich wohl ursprünglich in Teisendorf befand. Wo dort genau ist bislang unbekannt.

Ich hatte den Stein in der Hand, als ich ihn zum besseren Fotografieren anders positionieren durfte. Es war ein seltsames Gefühl, einen Stein zu halten, welcher vor hunderten von Jahren von Jemanden bearbeitet wurde.

Ich bat White Eagle ein Bild vom Stein hier einzustellen!


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Beitragvon Ysgawen » 01.08.2006 11:49

Ist in Arbeit!! Wegen der Spinnwirteln: vielleicht saßen ja mehrere drum rum, ich weiß jetzt auch nicht, aber irgendwie kann ich es mir momentan auch nicht recht vorstellen...

Liebe Grüße von Lisa
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Beitragvon WhiteEagle » 01.08.2006 19:53

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Beitragvon Wassertraeger » 01.08.2006 20:10

Danke fürs Fotoeinstellen!

Ich war heute im Keltenmuseum in Hallein und konnte einige Spinnwirtel sehen.
Einer war funktionsfertig dargestellt. Dabei fiel mir auf, das die Hölzer auf denen die Wirtel befestigt werden, relativ dünn sind. Viel dünner als die Löcher des Schalensteins. Dies sagt natürlich nicht, dass es nicht größe gab, aber im Museum war keiner dabei!

Das der Stein aus Sandstein besteht ist auch von Bedeutung.
Sandstein kenn ich aus unserer Gegend nur vom Högl.
Vielleicht weiss wer, ob es in Teisendorf auch irgendwo Sandstein gibt!

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Beitragvon Ysgawen » 01.08.2006 21:09

Hm... schon sehr früh wurde der Sandstein vom Högl importiert... um welche Zeit wird denn der Schalenstein datiert? Zur Keltenzeit war da, wo jetzt Teisendorf liegt, noch Sumpf und Wasser, es gab nur die Erhebungen als Siedlungsgebiete wie zum Beispiel - den Thumberg, grins, ja, ich hab ne Schwäche für ihn...

Gespannte Grüße von Lisa
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Beitragvon Wassertraeger » 02.08.2006 15:28

Genaue Datierung ist sehr schwierig, hat sich doch noch keiner genauer mit diesen Stein beschäftigt.
Ich frag den alten Wissenden, welcher mich auf den Stein aufmerksam gemacht hat, ob er zum Alter etwas sagen kann.

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Beitragvon Wassertraeger » 03.08.2006 11:05

Okay, ich habe mal nachgefragt!
Aller Vermutungen nach stammt der Stein aus der Bronzezeit, wie gesagt vermutlich!
Eine große Reise hat der Stein wohl auch nicht gemacht, denn Sandstein gibt es Teisendorf genug. Der ganze Teisenberg besteht daraus!

Wenn das ehemalige Sumpflandgebiet noch bekannt ist, dann kann man doch sicherlich auf der Landkarte feststellen, wo bewohnbares Land war. Somit könnte man schon einiges eingrenzen!

Am liebsten würde ich eh gerne mal virtuell das Reichenhaller Tal mit Wasser auffüllen, damit man nachvollziehen kann, wo eben bewohnbares Land war. Auch die ganzen Handelswege würden eindeutiger rauskommen.
Vielleicht kann man sowas am Computer simulieren.
Ich gebe dieses Anliegen mal dan den PC-Schamanen weiter!

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Beitragvon Ysgawen » 03.08.2006 11:30

Generell könnt da der Winkler Sepp (Achtal Museum, wohnhaft in Teisendorf) sicher helfen. Der weiß über die Teisendorfer Gegend bestimmt soviel wie der Alte Fritz rund um Reichenhall. Findet man im Telefonbuch, vielleicht wärs am einfachsten, ihn direkt zu kontaktieren. Von dem jüngeren Wissenden hab ich noch keine Antwort

Liebe Grüße von Lisa (die momentan eher auf der Pflanzenbaustelle arbeitet :D )
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Beitragvon Wassertraeger » 03.08.2006 12:16

Liebe Lisa!

Danke übrigens für Deine rege Beteiligung!

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Beitragvon AdDigDifWorld » 03.08.2006 14:50

Lieber Wasserträger,

ich kenne nur die Sternbilder des nördlichen Himmels, aber wenn, wären natürlich auch nur die von Bedeutung... Und die Sternbilder haben sich ja auch ein wenig verändert, ich kann mich aber nicht mehr erinnern, ob es innerhalb von so "kurzer" Zeit von ein paar tausend Jahren überhaupt sichtbare Veränderungen gibt, müsste ich mal nachlesen...

Aber ein Blick genügte, dass es mir aussieht wie der Große Wagen! Vielleicht irre ich mich auch, aber das ist für mich so klar wie Kloßbrühe... Würde mich interessieren, ob es tatsächlich doch was mit Sternbildern zu tun haben könnte.

Viele Grüße,
Adrian
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Beitragvon Ysgawen » 03.08.2006 18:54

Servus mitanand...

ja, Markus, ich bin ja selber gespannt, lach!!

Mensch Adrian, aufgrund Deines Beitrags hab ich mir das Bild nochmal angeschaut, diesmal nur das ganz kleine. Der Fehler war zu meinen, auf nem großen Bild würd man mehr sehen... :shock: Den großen Wagen könnt ich auch sehen, doch erinnerte ich mich an meinen ersten Eindruck, da war das Bild auch kleiner: Fisch oder Skorpion, keine Ahnung...

Vielleicht hilfts ja was

Liebe Grüße von Lisa
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Beitragvon AdDigDifWorld » 03.08.2006 19:20

Mein zweiter Gedanke wäre Perseus gewesen, aber da passen glaub ich wirklich die mit bloßem Auge sichtbaren Sterne nicht... Müsst ich nochmal nachschauen im Sternbildführer...

LG
Adrian
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Beitragvon Wassertraeger » 04.08.2006 12:12

Servas Adrian!

Auch Dir Danke für Deine Mithilfe!

Den großen Wagen kann man schon erkennen, stimmt, aber sind da nicht paar Sterne übrig.

An der Deichsel ist glaube ich einer zuviel und unterhalb ist noch einer, welcher nicht so richtig hingehört.
Die vier Sterne des Wagens sind bisserl verzogen.
Ich glaube, es war auch damals nicht einfach, Sternbilder vom Himmel abzupausen. Sollte uns deshalb auch nicht stören.

Der große Wagen könnte wirklich der monentane Favorit sein!

Am abgebrochenen Teil könnten ursprünglich auch noch Näpfchen gewesen sein. Vielleicht gehen zum Gesamtbild einige Sternchen ab.


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