Bussard, Sonne, Hase und Heimat - Reichenhaller Triskel II.

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Bussard, Sonne, Hase und Heimat - Reichenhaller Triskel II.

Beitragvon WhiteEagle » 03.04.2005 09:06

eine Geschichte vom 2. April 2005:
(der Tag, an dem besondere Energien zu spüren waren
der Tag, an dem ein heiliger Mann die Erde verließ)


gestern Nachmittag zog ich mit meinem Sohn los, um einen Kultplatz zu lokalisieren. Ich erwähne jetzt hier nicht mehr die Ortsnamen, denn an anderer Stelle möchte ich dazu einladen, geomantisch Interessierte sich an regionalen Forschungen aktiv oder passiv zu beteiligen und dadurch vielleicht auch Erkenntnisse über die eigenen Heimatstrukturen zu bekommen.

Beim Verlassen der Wohnung sah ich "mein" Bussardpaar sehr niedrig direkt über mir kreisen:
Bild

eine Botschaft des Himmels?
Krafttiere, die ihre Anwesenheit zeigen wollen?

Für mich war es ein wohlwollendes und aufmunterndes Zeichen. Im vergangenen langen Winter habe ich sie sehr vermißt und jetzt kommen sie mir gleich so nahe!
Am Vortag hatten wir den Kulthügel noch vergeblich gesucht doch Nachforschungen hatten mir schließlich seine genaue Lage verraten. Da das Gelände nicht öffentlich zugängig ist, mußten wir einen Umweg über wegloses Waldgelände nehmen und ich schreckte einen Hasen auf.

Bild
dieses Foto stammt nicht von mir sondern aus einer TV-Doku, die ich "zufällig" am Abend sehen konnte. In den Programmhinweisen war zu lesen:
Die indianische Legende vom Hasen und der Sonne erzählt davon, dass die Langohren einen geheimen Bund mit der Sonne eingegangen sind. Diese Legende wird nun von der modernen Wissenschaft bestätigt.
Ich war neugierig und am Abend war ja auch ein Freund da, weil wir mit der Kartografierung der regionalen Kultplätze beginnen wollten.

Aber zurück zum Wald und dem Hügel! Was wir dann oben am Hügel vorfanden war schon verrückt. Es näher zu beschreiben, würde bedeuten, Aufmerksamkeit und Neugier zu schaffen und auch aus Selbstschutzgründen wird dies nur in der geschlossenen Benutzergruppe erfolgen. Irgendwas stimmte dort oben jedenfalls nicht - mir behagte die Energie nicht und es lag "etwas Unbekanntes" in der Luft.
Ich war froh diesen Ort wieder verlassen zu haben.

Doch wir hatten beide noch Lust, diesen erfolgreichen Forschungsnachmittag fortzusetzen und mir fiel ein, dass Odchi gerade an einer - seiner Meinung nach unbekannten und von ihm entdeckten Keltenschanze - weilte. Und das Gelände lag im Prinzip ganz in der Nähe, erforderte allerdings fahrtechnisch einen großen Umweg. Schon am Vormittag - als ich in Salzburg beim Einkaufen war - hatte ich vom Auto aus einen befahrbaren Feldweg gesehen. Und meine Intuition sagte mir, dorthinzufahren. Und das taten wir. Wir parkten an einem Jägerstand und gingen in Richtung Waldrand und Flußufer. Nach wenigen Metern sahen wir an einer Scheunenwand eine Person in der Sonne sitzen. Ein schönes Plätzchen dachte ich mir - und eine traumhafte Aussicht. Als wir näher kamen, erkannte ich jene Person. Es war Odchis Freundin :lol:
Er selbst war gerade nach Hause geradelt, um Odin zu versorgen und um mich anzurufen :lol:
Die ganze Zeit hörte ich in der Nähe einen Bussard...
So kam es, dass ich nach wenigen Minuten an der vermeintlichen Keltenschanze stand - ohne irgendwie groß gesucht zu haben.
Und was wir dann vorfanden, war schon spektakulär. Eine typische Anlage, die gerade durch frische Baumfällungen im Schanzenbereich voll zur Geltung kam. Und dann flankierten 2 seltsame Steine den nordwestlichen Vorwall. Sie sahen alt aus - anders als die in der Gegend bekannten Grenzsteine - einer rund der andere eckig. Ich war bei der Schanzenbegehung viel zu aufgeregt, um dort hineinspüren zu können. Aber es war eine positive Erregung - ganz anders als zuvor auf diesem seltsamen Kulthügel.
"Handy sei dank" rief ich von dort Odchi an, der gerade meinte:
was für ein Zufall, er sei gerade heimgekommen und wollte mich anrufen.
Wir tauschten uns kurz über diese Lokalität aus und vereinbarten ein TrommelTreffen auf der Burg.

Als wir zum Auto zurückgingen sah ich sehr wohl, was sich vor uns im Gebirge aufbaute. Und heute Abend sollte es mit Sicherheit über mögliche lokale vorgeschichtliche Sonnenkulte gehen.
Ach ja - fast hätte ich vergessen, dass ich dort, wo ich den Bussard gehört hatte auch wieder einen Hasen aufgescheucht hatte.
Und als wir wieder zuhause waren fiel mir dieser Hinweis auf die Sendung auf. Lest euch bitte mal durch, was der Inhalt dieser Doku war:

http://www.mdr.de/tiere/1838434.html

Vielleicht hat es ja auch jemand gesehen? Und als dann Markus kam, fragte ich ihn, ob wir uns das zusammen ansehen könnten. Er meinte, er kennt diese Legende und war selbst schon in Kanada - also dort wo dieses Phänomen auftritt und wo auch die Doku gedreht wurde, neben Schauplätzen in Österreich am Osterfeuer. Es waren starke Bilder. Eindrucksvoll und nahegehend. Die Sonnenzyklen in Verbindung mit den Populationszyklen von Schneeschuhhasen und Luchsen.
Nein - der erste April war am Tag zuvor. Und diese Doku hinterließ einen tiefen Eindruck in mir. Warum hatten wir gerade heute diesen Kontakt mit den Hasen und was sollte der Zusammenhang mit der Sonne?
Markus legte mir eine geomantische Zeitschrift vor - über die Sonnenkulte in unserer Heimat...
Und schließlich saßen wir über Landkarten - sammelten und fixierten. Wir hatten plötzlich Linien vor uns: Drachenlinien, Kultplatzlinien, Sonnenlinien!
Und wir hatten plötzlich ein Muster vor uns. Ein einfaches geometrisches Muster - bestimmt durch den Lauf der Sonne und ihren Resonanzen in der Landschaft. Irgendwann fehlten uns die Worte. Immer wieder sahen wir das Muster an, kontrollierten nochmals alles nach, kamen auf immer genauere Fixpunkte. Alles schien logisch und zusammenhängend. Und vieles schien sich auf keltische Ursprünge zurückführen lassen. Sie hatten ein unglaubliches Naturwissen. Sie müssen absolut vertraut gewesen sein mit diesen Zyklen.
Markus machte mich noch drauf aufmerksam, dass das vor uns liegende Muster des Reichenhaller Talkessels dem keltischen Triskel ähnlich ist:

Bild

Die Triskel - das dreiarmige Sonnenrad - als Das Symbol der großen Mutter Erde
Das tanzende Rad der Schöpfung, in seiner wirbelnden Energie, die in alles Leben fließt. Triskel, eigentlich Triskelis bedeutet übrigens die "Dreierteilung eines Kreises".

Der Reichenhaller Triskel...


Ich spüre, dass das gerade mal ein Anfang ist, aber ich möchte euch damit einfach auch Mut machen, vor der eigenen Tür nachzuforschen und die Zeichen der Natur und ihren Wesenheiten lesen und verstehen zu lernen. Es ist eines der schönsten Aufgaben und Abenteuer, die uns die heutige Zeit bietet.

Und dank Markus gibts inzwischen Astronomen und Vermessungsfachleute, die mitwirken wollen und noch ein paar andere...

Mitakuye Oyasin

WhiteEagle
Zuletzt geändert von WhiteEagle am 20.04.2005 20:46, insgesamt 2-mal geändert.
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Nachtrag

Beitragvon WhiteEagle » 03.04.2005 09:57

hab gerade einen neuen keltisch-schamanischen Newsletter bekommen:

Inhalt u.a. Das Geheimnis der Viereckschanzen

so ein Zufall :wink:

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Es wurde Zeit!

Beitragvon Wassertraeger » 03.04.2005 12:00

Servas White Eagle!

Du hast es mit den gestrigen Abend und Deinem heutigen Beitrag, wo Du unsere vorabendliche erstaunliche Arbeit miterwähnst geschafft, mich doch ins Forum zu ziehen!

Es wurde ja auch mal Zeit, aber irgendwie fehlte mir halt nur noch ein gewisser Anstoss!!

Das allgegenwärtige Reichenhaller Triskel ist auch wohl Grund genug dafür!!

Also White Eagle, ich wünsche mir in Zusammenarbeit mit Dir und vielen anderen Mitstreitern noch viele, viele aufschlussreiche Forschungsergebnisse rund ums Reichenhaller Triskel.
Es bleibt und wird spannend!

So ist es geschehen, so ist es gesagt und so soll es auch sein!!

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Beitragvon Ysgawen » 03.04.2005 12:02

Servus Wasserträger,

schön, dass Rainer dich ins Forum gelockt hat... Herzlich Willkommen hier!!

Lisa
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Franzosenschanzen

Beitragvon WhiteEagle » 16.04.2005 20:42

@ Wasserträger:

ich hab mich mal wieder mit unserem alten "Wissenden" aus Reichenhall unterhalten und wegen der Keltenschanze nachgefragt. Seinen Angaben zufolge gehört die entdeckte Schanze zu den bekannten Schanzen - allerdings zu den Franzosenschanzen. Und die Österreicher hätten dies ergründet. hm...
Ich kenne jetzt auch die Plätze der anderen beiden Franzosenschanzen. Beim Nachforschen bin ich auf das Jahr 1805 gestossen, in dem die napoleonischen Truppen in den Salzburger Raum kamen.
Und es gibt wohl logischerweise europaweit diese Franzosenschanzen.

Was mir jedoch auffällt, ist die eigenartige Ähnlichkeit dieser Schanzenanlagen. Heißt es doch bei den Keltenschanzen, dass sie wohl Kultanlagen waren, waren es bei den Franzosen Wehranlagen - oder? Eindeutige Hinweise über Formen und Nutzen von Franzosenschanzen habe ich nicht gefunden.
Nur - warum ist in ca. 1 km Luftlinie Entfernung von der ergründeten Reichenhaller Keltenschanze eine Franzosenschanze, die fast identisch aussieht?

Die Lage der französchen Schanzen über dem Flusssteilufer hatte wohl tatsächlich eher strategische Bedeutung - evt. ging ja die alte Straße Salzburg - Reichenhall am Flußufer entlang und nicht wie jetzt, direkt über den Walserberg. Und die Keltenschanze dagegen liegt dafür direkt auf "unserer" Teufelslochlinie.

fragende Grüße

WhiteEagle

(seltsam - sowohl auf der Franzosen- als auch der Keltenschanze wurden die Bäume gefällt und zwar exakt im Schanzenbereich!)

Bild
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Beitragvon Wassertraeger » 19.04.2005 19:34

@ White Eagle und alle anderen Interessenten!

Aufgrund Deines Berichts, machte ich mir Gedanken, wie wohl die echte Keltenschanze dort oben ausgerichtet sei, wie groß sie ist und ob sie irgendwie militärisch-strategisch günstig liegt, außerdem hatte ich zuvor noch nie eine besucht.
Darum bin ich heute mittags dort hingepilgert!

Ich wusste, dass solche Schanzen meist viereckig sind und einen Eingang haben, welcher meist gen Osten hin ausgerichtet ist.

Auf besagte Schanze trifft alles zu !!

Habe mir mal die Mühe gemacht und habe die Schanze mit Maßband und Kompass vermessen.

Jetzt was für Dich White Eagle >> als ich damit anfing hörte ich Maschinengewehrschüsse und Du weißt auch woher sie kamen >> somit war die akustische und gedankliche Verbindung zum Zentrum auf seltsame Weise hergestellt!

Zum Thema:
Der Eingang ist exakt gen Osten ausgerichtet, Magnetfeldabweichungen konnte ich ringsrum und im Schanzenzentrum nicht feststellen.
Alle vier Seiten des Vierecks sind ca. 30 Meter lang (exakt lässt es sich aufgrund des Verfalls nicht mehr so gut bestimmen).
Auffällig ist, dass der Eingang ca. 6 Meter breit ist und links und rechts von Bäumen begrenzt wird, welche nicht gefällt wurden, sie bilden eine richtige Pforte.
Die jeweiligen Längen dieser Seite, von den Bäumen aus zu den Ecken, beträgt ca. 12 Meter, welche wiederum zusammengezählt mit dem Eingang 30 Meter ergeben.
Mir fällt hier eine gewisse Zahlensymbolik auf >> 2 x 3 = 6; 4 x 3 = 12;
4 x 30 = 120 ....!
Bei diesen angenähert ermittelten Seitenlängen ergäbe sich rechnerisch für die Diagonallänge des Vierecks 42,42 Meter (gerundet) >>
3 x 7 = 21, 2 x 21 = 42 !!!!!!!!

Erstaunt mich doch sehr, oder besser, meine Vermutungen wurden bestätigt!!
Es wäre jetzt natürlich interessant, ob es diesbezüglich Ähnlichkeiten zu anderen Keltenschanzen bestehen. Vielleicht weiß das ein oder andere Forumsmitglied etwas darüber ???

Als Wehranlage würde mir die Lage der Schanze recht seltsam und ungeeignet vorkommen.
Einige Punkte würden mir spontan sofort auffallen, welche dagegensprechen, aber ein Heerführer würde vielleicht genau das Gegenteil behaupten. Zum Glück fehlt mir hierzu der Hintergrung!!

Schaut man vom Eingang der Schanze aus gen Osten, so fällt eine große Wiese auf, welche an ein Waldstück anschliesst.
Irgendwie mußte ich mal in diesen Wald rein schauen und siehe da, es existieren dort einige mehrere, große und verschieden breite Gräben.
Diese würden bei mir sehr wohl als Schützengräben durchgehen. Die Ränder sind teilweise noch sehr scharf abgrenzbar, was sicherlich auf ein jüngeres Alter schließen lässt. Dabei denke ich jetzt an die Franzosen!!

Die Franzosenschanzen habe ich heute bei diesem Regenwetter nicht mehr angeschaut.
Es würde mich aber interessieren ob sie ebenfalls einen Eingang haben und ebenso ausgerichtet sind, wie die hiesige Keltenschanze!!

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Beitragvon Ysgawen » 19.04.2005 23:17

Ja, da möcht ich dir jetzt einen richtigen Markuss geben für diesen Beitrag! Ich finds einfach toll, wie du dich engagierst (mal so öffentlichen bekunden muss)

Spannend!!!

Liebe Grüße von Lisa
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Beitragvon WhiteEagle » 20.04.2005 12:59

hallo Wasserträger,

ich habe jetzt erstmal den Beitrag in den geschlossenen Geomantiebereich verschoben
und ihn auch erweitert als Reichenhaller Triskel II bezeichnet!

Etwas konnte dir bei dem Wetter vermutlich nicht auffallen:

die Keltenschanze liegt genau gegenüber dem Schilift Mauthausen, wo die Bronze-/Kupferbarren gefunden wurden. Daraus stellen sich mir folgende Fragen:
sollte der Fundort vielleicht auf selber Höhe wie die Schanze sein?
sollten evtl. einige unserer Kultorte im Reichenhaller Triskel auf ähnlicher Höhe liegen?
sollte evtl. das Ufer jenes Ursees Teil des Triskels sein und sich die meisten Kultbauten daran erstrecken?

ich denke jetzt an Langacker, Plainburg, kelt. Grabhügel, kelt. Schanze, Fundort Schilift, Kirchholz-Ringwall!

und jetzt erst - durch dich - wird mir die Ostöffnung der Schanze bewußt. Ich dachte zunächts, da wäre der Wall etwas zerstört worden.
und weißt du, wohin die Öffnung zeigt? ... Forts. folgt
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Beitragvon WhiteEagle » 20.04.2005 21:03

...die Ostöffnung - zum Gaisberg bzw. Nockstein.

Was mir noch aufgefallen ist (zusammenfassend):

die Schlüsselblumen in der großen Pfütze,
als hätte sie jemand dort geopfert

das Baumzentrum - auch am Foto gut zu erkennen

die Baumfällungen innerhalb der Schanze

und ein Kribbeln im Körper - vor allem im Zentrum

und Claudia nahm starke, ungeordnete Energien wahr

am gegenüberliegenden Wald bin ich vorbeispaziert, wollte aber mal reinsehen - ich kenn ihn von früher

und die große Frage: scheint die Sonne durchs Teufelsloch auch auf die Keltenschanze?
Der Grabhügel ist ja 1 Monat vor (!) der Wintersonnenwende bestrahlt,
die Plainburg kann ich mir daher auch noch sehr sicher vorstellen
und jetzt noch die Keltenschanze?
Man sieht das Loch gut von der Schanze und 1 Monat bedeutet schon noch mal einen flacheren Winkel.

nachdenkliche Grüße

WhiteEagle
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Beitragvon Ysgawen » 20.04.2005 23:49

mir zittern einfach die knie...

obs daran liegt, dass du das sonnenloch erwähnt hast oder an den ganzen linien, die ich vor mir seh....?

egal - vibrierende grüße von lisa (hab jetzt einen weiteren beitrag erstellt...)
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Beitragvon Ysgawen » 21.04.2005 00:47

So, jetzt muss ich noch was schreiben... zum Triskel und meinen Geschichten. Der Verlagleiter, der sich dafür interessiert, wollte gerne, dass ich meine Sagen in einen Zusammenhang bring. Erste Reaktion: Zusammenhang??? Oh Schreck.

Dann hab ich sie nochmal durchgefieselt und tatsächlich Zusammenhänge gefunden. War selber platt!

Ausgangspunkt wär die Geschichte von den Solequellen, die in der Reiteralm beginnt und in der die Ursprungshöhle, das Schwarzbachloch, eine wichtige Rolle spielt. Diese Geschichte endet – im Kirchholz. Vorher war ein wichtiger Punkt der Gruttenstein. Ich träumte von einer Verbindung zwischen Gruttenstein und dem Predigtstuhl. Es gibt da einen Schacht... der beim ehemaligen Stadtberglift irgendwo beginnt und beim Gruttenstein endet. ...

Vom Lattengebirge komme ich natürlich zum Sonnenloch...

Als ich beim „Teufelsstein“, jetzt in „Wunschstein“ umgetauft zum Staufen schau, fällt mir der Fuderheustein auf und ich träume wieder eine Geschichte.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist für mich – auch in der Geschichtenfolge – die Ruine Karlstein. Muss dazu sagen, dass ich in der Nähe des Kugelbachbauern mal auf einen Trampelpfad gestoßen bin, ihm gefolgt und neben einer Höhlenöffnung dann Rast gemacht hab. Ich fühlte mich beobachtet... ich öffnete die Augen und ein Fuchs saß neben mir. Ich denk, es war ein realer, lach... ich dachte an die Lederbrücke, die von der Ruine dort her geführt haben soll... weiß nicht sicher, oder geht’s da eher Richtung Palfen, was die Brücke betrifft... jedenfalls... vom Müllnerberg fühle ich eine starke Verbindung nach Nonn und zu den Sieben Palfen. Zwischenstation Burgruine.


Einschub:
Der Thumsee ist dort auch zu sehen... ich bringe ihn in Verbindung mit der Ruine und den drei Frauen (die Geschichte ist noch im Rohstzustand... eine Spur führt dann sogar bis zum Höglwörther See)

Dort, also in Karlstein, liegt ja auch mein lieber Listsee, von dort geht’s zu den Sieben Palfen – wo ich auch die Höllbachalm finde... da wollt ich noch nachfragen, leider erreich ich den älteren Herrn nie am Telefon, seufz. Naja... als ich letztens bei der Höllbachalm war, wär ich zur Weißbachschlucht abgestiegen, wenn damals nicht noch soviel Schnee gelegen wäre. Über die Weißbachquelle hab ich ja auch eine Geschichte geschrieben (noch nicht zu meiner Zufriedenheit)

Alles fällt mir grad nimmer ein, aber ich bin total geplättet gewesen, dass alle Orte, an denen meine Geschichten spielen, doch so einen unmittelbaren Zusammenhang haben. Und das nicht nur deshalb, weil sie eben in einem begrenzten Gebiet „spielen“. Immer gibt es Sagen, die Verbindungen schaffen oder Höhlen.

Aja... wenn wir dann bei der Weißbachquelle sind... schließt sich der Kreis irgendwie. Denn die mündet nun nicht allzu weit vom Schwarzbach in die Saalach.

Nächtliche Flippgrüße von Lisa
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Beitragvon WhiteEagle » 21.04.2005 06:49

Liebe Lisa,

da braut sich was zusammen...
die neuen und die alten Mythen des Reichenhaller Kessels.

WhiteEagle


PS:
wußtet ihr, dass die "Mythen" Berge in den schweizer Alpen sind?

Bild

Bild
der kleine und der große Mythen

mal die schweizer Forenmitglieder frage: wer kennt die Mythen?
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Keltenschanzen

Beitragvon Wassertraeger » 09.05.2005 19:30

Es existiert eine Meinung über Keltenschanzen, welche besagt, dass sie zur Wetterharmonisierung dienen!
Darum wollte ich herausfinden, ob sich für mich, ein kosmischer Bezug finden lässt!
Ich stellte einige Berechnungen an, um vielleicht irgendwie auf die Transmutationszahl Phi (von Callum Coasts so bezeichnet) zu kommen, welche den Zustand des ausgeglichenen Ungleichgewichts beschreibt, wenn man es so benennen möchte! Leider kam ich nie auf die Zahl Phi = 1,618033988...!

Da unsere hiesige Keltenschanze am Ende des Triskels quadratisch ist, fiel mir ein Zusammenhang mit dem Kreis ein.
Xokonoschtletl, ein Azteke (vielleicht einigen bekannt?), beschrieb einmal, dass die Dualität des Kreises das Quadrat sei. Alle aztekischen Observatorien waren oder sind entweder rund oder quadratisch.

Leider kann ich eine Skizze, welche den Sachverhalt veranschaulicht, nicht hierher hochladen. Sie zeigt graphisch den Zusammenhang von Kreis und Quadrat, wo dann am Ende ein Kreis im Quadrat gezeichnet ist!

Der Kreis im Quadrat! Der Kreis beinhaltet jedoch Pi = 3,14.., welche den Kreisumfang beschreibt!!

Pi ist die transzendente Zahl, weil sie hinter dem Komma kein Ende nimmt!
Angeblich konnte bisher kein Computer das Ende von Pi berechnen und man nimmt deshalb an, das die Dezimalstellen unendlich lang sind. Pi stellt daher eine Größenordnung jenseits von Raum und Zeit dar!! So steht es zumindest im Callum Coats Buch <<Naturenergien >> beschrieben!

Hat man vielleicht aus Respekt zur Sonne und den Natur-Kreis-Lauf die Schanzen nicht rund gebaut ??
Angeblich haben die Mayas und Azteken aus diesem Grund das Rad nie als Transportmittel genutzt !!!


Auf so manche weiterführende Erkenntnis
euer

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Beitragvon WhiteEagle » 09.05.2005 19:44

lieber wasserträger,

ich bin fasziniert über deine gedankenspiele und auch fasziniert über unsere gemeinsamen entdeckungen. du bringst überlegungen mit ein, die ich einfach als wunderbare ergänzung empfinde.
mir geht die eigenartige entwicklung mit "unseren" keltenschanzen nicht mehr aus dem kopf. ich bin überzeugt, dass dahinter kosmische zusammenhänge stecken. erst ganz allmählich werden jetzt objektive daten erhoben und die fügen sich in ein großes ganzes. vielleicht ist es unser "stein der weisen", den wir langsam, stück für stück ausbuddeln. vielleicht werden wir unser ganzes leben dazu benötigen, aber ich will schon vorher versuchen, die mythen lebendig werden zu lassen. es gibt genug möglichkeiten dazu und ich weiß, wie sehr auch du dich dafür einsetzt!

danke - alter freund.

mitakuye oyasin

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Ein Triskel und die Adler

Beitragvon WhiteEagle » 25.10.2005 09:37


ein Kraftdreieck und seine Wirkung:
das Reichenhaller Triskel


Der Wasserträger und ich haben im Laufe des Jahres viele Erfahrungen mit dem Kraftfeld des Triskels gesammelt. Und bei meinem Vortrag in Ledern am 29.11.05 werde ich zum ersten Mal öffentlich über den Triskel referieren.

Auszug aus Wikipedia:
Die Triskele, auch der oder das Triskel (von τρισκελης "dreibeinig"), ist ein keltisches Symbol in Form von drei in einem gleichseitigen Dreieck angeordneten laufenden Beinen oder allgemeiner offenen Spiralen.


Unbewußt unternahm ich am vergangenen Wochenende einen Weg zu den 4 zentralen Kraftpunkten des Triskels:
also zu den 3 Eckpunkten am Sonnenkultplatz Langacker, ins Weißbachtal unterhalb des Teufelslochs nahe dem keltischen Grabhügel und zur Keltenschanze bei Schwarzbach,
(geomantisch fällt mir gerade die Polarität von Schwarz- und Weißbach im Zusammenhang mit dem Kraftfeld auf!)
und auch ins Zentrum - ins Kirchholz zum Schalen(Herz-)stein, zu dem es jetzt auch eine sehr interessante Anregung/These vom Wasserträger gibt (gibts auch im Vortrag).
Als ich am Ende dieser Triskelbegehung mich an der Schwarzbacher Keltenschanze wiederfand, flog ein riesiger dunkler Vogel vor uns auf. Ich traute meinen Augen nicht, es konnte aufgrund der Flügelspannweite von ca. 1 Meter nur ein Stein- oder Kaiseradler sein. Bis ich ihn Fotografiert hatte, war er schon zu weit weg und ich habe mir die Fotos noch nicht angesehen, ob er überhaupt noch darauf zu erkennen ist. Daher habe ich ein anderes passendes Foto ergoogled:

Bild
Quelle: http://www.fh-rottenburg.de/aktuelles/a ... nadler.jpg

Wir folgten ihm über die warmen, sonnigen Wiesen, bis er sich in den nahen Wald verzog und sich plötzlich ein zweiter dazugesellte:
ein Adlerpaar - hier unten im Tal hatte ich bisher noch keine gesehen, allerdings in den Berchtesgadner Bergen - und im nahen Untersberg sind sie ja auch beheimatet.

Mein Krafttier bei der Keltenschanze...
für mich ein gutes Zeichen, um über die Bedeutung des Reichenhaller Triskels jetzt zu sprechen.

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