Silben

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Silben

Beitragvon Ysgawen » 12.04.2005 18:45

auf diesen Seiten

http://www.onomantie.de/silbaufr.htm

kann man ganz gut namensforschung betreiben... auch die Silbe "List" weist auf einen Kultplatz oder Verammlungsort hin... Listsee... schee....

Grüße von Lisa (weiß jetzt net, ob das wirklich wichtig ist, sonst darfst du diese Rubrik gern wieder löschen...)
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Re: Silben

Beitragvon WhiteEagle » 12.04.2005 19:49

Ysgawen hat geschrieben:auf diesen Seiten
http://www.onomantie.de/silbaufr.htm
kann man ganz gut namensforschung betreiben

Grüße von Lisa (weiß jetzt net, ob das wirklich wichtig ist, sonst darfst du diese Rubrik gern wieder löschen...)


1. hey - der hat ne gute linksammlung! schau mal den letzten link an - sehr zu empfehlen 8)

2. ist sogar ein guter tipp, wie wir an thun und list jetzt schon mal sehen können

(du verdienst dir gerade deine ersten geomantischen verdienstorden!)

lg
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Beitragvon Ysgawen » 12.04.2005 20:32

kicher... dann wird das wohl doch nix mit dem orden... seuffffz... naja, seuuufz... hätte mir nämlich dann nur noch das tlich gefehlt, grins... damit ich nicht immer suchen muss... wie rainer, kicher...

öh? :roll: :wink: lisa
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Beitragvon Ysgawen » 12.04.2005 20:46

was mach ich jetzt... ah... ach... ja, wie heißt das? rührt euch?

gerührte grüße von lisa (jetzt miasma aufhean, hia wead doch garbatt) 8)
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Beitragvon WhiteEagle » 12.04.2005 21:12

tja, lisa.... so ist das, wenn man sich mit den mythen verbindet und nachzuforschen beginnt.
das ist jetzt für uns nachzuvollziehen - für andere schwieriger.

du hast mich auf die bedeutung des langackertals hingewiesen. wenige momente bevor ich deine pn dazu erhielt, telefonierte ich mit einem bekannten über sprach über die bedeutung des langackers. da gings auch um genehmigungen und weiterführende nachforschungen.
dein hinweis.... hm, das scheint irgendwie alles in resonanz zu stehen. der reichenhaller triskel will jetzt wohl entdeckt und verstanden werden.

da wir hier im geschlossenen forschungsbereich kommunizieren, möchte ich deine nachforschung zum langacker hier zeigen:
http://www.onomantie.de/l/lang.htm

ich denke, den wasserträger wirds sehr interessieren und irgendwie glaube ich, dass der auch schon wieder was rausgefunden hat. so z.b. das die bedeutung von "palfen" noch umstritten ist, aber am ehesten in richtung "hügel" deutet. und dazu die magische zahl 7 bei "7 palfen".

nur mal kurz zusammengefaßt:
über dem kultzentrum "langackertal" sind die "7 heiligen hügel" zu deren füßen der "thumsee" (heiliges wasser?), flankiert vom "karlstein" - dem wohnort der "3 bethen", die sich im "reichenhaller triskel" widerspiegeln.
langsam wirds mir schwindlig....

ich saß vorhin übrigens noch an der ausarbeitung meines vortrags und kämpfte mit den tücken des programms, da ich noch wenig mit power point gemacht habe. jetzt hab ich zwar das sonnenloch-phänomen gut dargestellt, sollte jetzt aber auch schluß machen für heut. mir reichts!

kultige grüße

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Beitragvon Ysgawen » 12.04.2005 21:32

bin auch ganz aufgedreht, verdreht und dreh jetzt noch ne runde draußen...
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Beitragvon WhiteEagle » 12.04.2005 21:36

langsam beginne ich zu begreifen, warum ich zu füßen des teufelsloch aufgewachsen bin, warum ich mich schon immer gern in den wäldern und bergen unterhalb des teufelslochs herumgetrieben habe, warum ich dort meinen schamanischen weg begonnen habe, warum ich in der nähe des keltischen grabhügels mein erstes traumatisches kindheitserlebnis hatte, warum eigentlich viele menschen, freunde und bekannte dort für mich lebten und mir viel beibrachten, warum es mich immer wieder zum grabhügel zog, warum ich dort mit behinderten kindern beim schlittenfahren war, warum ich dort aufwachte und wieder ins leben eintrat, warum ich dort wichtige beziehungserfahrungen machte - sowohl sehr positive als auch extrem negative. mir kommen gerade so viele erinnerungen aus meiner jugend.
die energie dort nährte und lehrte mich.
und dort wurde ich initiiert.
und dort werde ich immer noch an meine grenzen gebracht.
meine ahnen "leben" dort am bergfriedhof - ja, da war ich heute auch.
ach ja - und fast hätte ich mir dort mal ein häuschen gekauft - dort, zu füßen des teufelsloch, dort wo der wald und die wildnis beginnt - das raunen der natur.
wie oft saß ich in dieser gegend an kinsternden feuern und beobachtete das spiel der funken und den sternenhimmel. wie oft erlebte ich dort entfesselte naturgewalten, wenn ein gewitter die nacht zum abenteuer machte und der donner mein tal und die felswände erfüllte. wie oft stieg ich noch mitten in der nacht ab, weil wir den wassermassen nicht gewachsen waren, die sich von allen seiten ins tal ergossen. dann stand ich schon mal in einem wild brodelnden und schäumenden wildbach und half verängstigten kindern auf die andere uferseite.
und immer wieder zieht es mich dorthin.
ich spür eine tiefe dankbarkeit in mir.

mitakuye oyasin

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Beitragvon Ysgawen » 12.04.2005 21:59

Ja Rainer, es ist einfach diese Gegend, die uns geprägt hat und uns auch ruft, denk ich mal. Ich kann mich noch so gut erinnern, als ich in Heimatkunde das erste Mal "Sieben Palfen" hörte. Ich war total fasziniert und berührt, doch hat das von meinen Freundinnen keine verstanden... lach...

Im Januar wär ich fast auf einen der Hügel"gipfel" gegangen, aber dann wär mir die Zeit zu knapp geworden, denn ich musste ja mittags daheim sein

Karlstein, Nonn und die Thumseeecke, da war ich sooo oft, immer wieder hat es ich hingezogen. Und im Kirchholz hab ich ja quasi meine Kindheit verbracht.

Ich bin auch - einfach dankbar und glücklich, dass ich hier leben darf und - ja, auch darüber, noch ein paar andere "verdrehte" Leut gefunden zu haben

Schlaf gut!!!
Lisa
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Beitragvon WhiteEagle » 12.04.2005 22:09

als ich beim trommeln auf der burg stand - gegenüber dem "7 palfen" - dachte ich, da möchte ich mal hin. irgendwas scheint dort oben noch zu existieren....
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Beitragvon Ysgawen » 12.04.2005 22:36

Bald gehts ja wieder, mit Wandern... der Weg vom Thumsee rauf ist soooo schön!

Fröhliche Grüße von Lisa
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Beitragvon WhiteEagle » 12.04.2005 22:43

und jetzt noch was zum Langacker (Auszug aus Rätsel der Heimat - Folge 2):

...daraus ergibt sich der unabweisliche Schluß, dass auch am Langacker mit den dort vor 3 1/2 Jahrtausenden abgehaltenen Opferfesten einem Sonnenkult gehuldigt worden ist. Dieser Zusammenhang verleiht der Kultstätte am Langacker eine außergewöhnliche Bedeutung im Rahmen germanisch deutscher Urgeschichte, denn ein Kultplatz dieser Frühzeit mit derartig gesicherter Ortung ist im süddeutschen Raum bisher noch nicht nachgewiesen worden.
Die Tatsache, dass dieser Kultplatz über Gräbern liegt, bedeutet nur, dass auch für diese ursprünglichen Begräbnisstätten schon diese Ortung gewählt worden war, ein Umstand, der im germanischen Raum des Nordens bei der Errichtung von Grabstätten des öfteren anzutreffen ist."


Und jetzt komme ich wieder zum Teufelsloch-Pendant dem Schweizer Martinsloch zurück. Da wurde ja vor wenigen Jahren die Erforschung zur Kalenderfunktion des Martinslochs abgeschlossen - und auch der dortigen Lunisolar-Symmetrie. Und ich dachte bis vor kurzem noch, naja - das hat unser Sonnenloch nicht, dafür aber die Bezüge zu den "bestrahlten" Kultplätzen. Jetzt kann ich sicher behaupten:
der Reichenhaller Triskel ist eine Art "Jahreskreis" und hatte wahrscheinlich Kalenderfunktion .....
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Beitragvon Ysgawen » 12.04.2005 23:47

räusper.... KREISCH!!!

http://www.onomantie.de/p/pal.htm

pfffffff palf....

und was. wenn der höllbach, der dort oben so vor sich hinfließt, gar nicht höllbach hieß sondern was mit hol zu tun hatte? hab mich immer gefragt, warum zur hölle der höllbach heißt....

http://www.onomantie.de/h/holl.htm

aber ich glaub, meine antennen sind heut überreizt... hab schon angefangen, die wohnung umzustellen nebenbei...
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Langhögl

Beitragvon WhiteEagle » 13.04.2005 09:56

also dann, damit das mit dem Orden auch bald was wird, bekommst gleich den nächsten Forschungsauftrag. Der aus gewählte Ort ist von dir zu Fuß in ca. 20 Min. erreichbar und heißt Langhögl.

Und bei der Silbe LANG waren wir ja schon und heute auf meinem täglichen Arbeitsweg komme ich an einer Abzweigung nach Langhögl vorbei.
Klar kann es eine rein geografische Ortsbezeichnung sein, aber der Högl hats ja gewaltig in sich.:
an seinem Ostausläufer das keltische Brunnenheiligtum am Johannishögl und unterhalb am Auhögl die vorzeitliche Befestigungsanlage, von der übrigens die archäologischen Fundstücke im Naturkundemuseum Siegsdorf zu finden sind. Der Direktor hilft gern weiter!
und am Westausläufer am Steinhögl die Kirche mit dem verschwundenen Meteoritenstein und jetzt noch der Langhögl Richtung Sonnenuntergang.
Frag doch mal bei den paar Bauern dort nach, was die über den Ortsnamen usw wissen.

Viel Freude beim Entdecken der heimatlichen Mythen!

WhiteEagle

(lol - gib mal beim Google Langhögl ein und schau dir den 2. Hinweis an!
ist ja direkt Ahnenforschung, die du betreiben könntest.)
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Beitragvon Ysgawen » 13.04.2005 11:06

Hihi... ich werd meine Schwiegereltern mal fragen, denn die wohnen am Langhögl... womit auch der Googlelink erklärbar ist... kicher... die ganz die Alten sind leider alle nimmer.... vielleicht fällt meiner Schwiegermama was ein, wenn sie mal lange nachdenken kann. Bin mir aber nicht sicher...

Grinsend grüßt Lisa
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Beitragvon mondina » 13.04.2005 11:25

Hallo ihr Forscher!
Kann ja nur mitlesen und nicht mitreden. Aber auf einen Satz will "ragieren", selbst wenn ich mich jetzt lächerlich mache:

"Die Tatsache, dass dieser Kultplatz über Gräbern liegt, "
Ich glaub ich hab das schon einmal irgendwo geschrieben:

Die Begräbnisstätten der Alten waren immer im Bereich oder auf Kraftplätzen (dort sind die Welten durchlässig), damit
1) die Seelen der Verstorbenen leichter in die andere Welt gelangen konnten
2) mit den Ahnen leichter Kontakt aufgenommen werden konnte.

Das ist auch der Grund, warum solche Plätze als Kultplätze genutzt wurden.
Spätere Generationen wußten dann manchmal zwar nichts mehr von den Begräbnisstätten, wohl aber von der Wirkung der Kraftplätze und haben auch "ihre" eigenen Rituale an solchen Orten abgehalten.

Viel Spaß bei euren weiteren Forschungen.
Dina
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