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Buchtips nicht nur zum Alpenschamanismus und Schamanismus

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Beitragvon ingetraut » 12.11.2008 19:25

Helmut Birkhan verwendet in

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- im Kapitel über Keltische Religion und Gesellschaft, den Begriff "Schamanoide Tradition".
Weils mich interessiert hab ich mir das jetzt rausgesucht und stell es hier herein.


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...Auch für die [b]mantischen
Praktiken des [i]imbass fofosnoe
, des teinm laida und des dichetal dochenmaib hat man vor kurzem schamanisischen Ursprung erwogen.

Wenn ich das wort "Schamanoid" gebrauche, so meine ich damit Verhaltensweisen, "die dem Schamanismus im engeren Sinn (der sibirischen Praxis) nahestehen, aber die Bezeichnung "schamanisch" nicht verdienen, weil sie nicht in jenem Kulturkomplex eingebettet sind, dem der eigentliche Schamanismus angehört.
"Schamanoid" ist also ein rein pragmatischer Begriff und soll keineswegs genetische Zusammenhänge mit arktischen Vorstellungskreisen oder gar arktischenSubstrat implizieren"..

Archäologisch sind die schananoiden Elemente in der altkeltischen Religion nicht ohne weiteres nachweisbar, jedoch gibt es eine Reihe von Funden,die zumindest in Richtung auf Ekstaseriten interpretiert werden können.
Zunächst kommen dafür die seit der Hallstattzeit häufig bezeugten Glöckchen und Rasseln, sodann die verschiedenen Flöten und Pfeifen in Frage, sie könnten wie spätere Glocken der Mönche auch Instrumente der "Lärmmagie" gewesen sein.
Archäologische Hinweise auf Trommeln und ähnliche Rhythmusinstrumente kenne ich nicht.[/b][/i]

In der Folge erwähnt er Abbildungen von Pfeifenrauchern usw.
und erwähnt die Sagen von Merlinus Silvester als informativ über dieses Gebiet von Raserei, Wahnsinn und Ekstase.

Mfg Ingetraut
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