Die Reise der Seele - eine Schweizer Bergbäuerin

Buchtips nicht nur zum Alpenschamanismus und Schamanismus

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Die Reise der Seele - eine Schweizer Bergbäuerin

Beitragvon WhiteEagle » 17.12.2008 12:10



Kommt wahrscheinlich recht selten vor, dass man ein Buch ungelesen empfehlen kann, wie das über die Schweizer Bergbäuerin Marie Métrailler.
Das Buch kam mir in einem anderen Buch unter, das ich momentan lese und an anderer Stelle ebenfalls empfehlen kann.
Ein Buch über alpine Spiritualität, Autonomie und Weiblichkeit.
Also, wer noch kurzfristig ein Weihnachtsgeschenke sucht....

LG
Weisser Adler

(2 Rezensionen im Anschluss)


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Inhalt
Die Weise von Evoléne wurde die Bäuerin Marie Métrailler genannt.
Ihre Kindheit war den harten Gesetzen des bäuerlichen Lebens und eines bigotten katholischen Glaubens unterworfen. Doch schon früh schafft Marie Métrailler sich durchdie Lektüre literarischer Mystiker eine eigene Welt. Und sie behaart auf ihrer Eigenständigkeit als Frau, indem sie gegen den Widerstand des ganzen Dorfes einen Laden eröffnet.
Schon bald suchen berühmte und weniger berühmte Zeitgenossen bei ihr Rat in existentiellen Fragen. Die Geschichte eines bäuerlichen Lebens und einer ungewöhnlichen Befreiung. Das Selbstporträt einer mutigen Autodidaktin, die ihre Freiheit lebt, ohne ihr Dorf zu verlassen und die Zuflucht findet in einer Spiritualität, die ihr die ganze Welt erschliesst.

Irgendwie hat mich das Buch über die Schweizer Bergbäuerin schon beeindruckt:
"Die Geschichte eines bäuerlichen Lebens und einer ungewöhnlichen Befreiung. Das Selbstportrait einer mutigen Autodidaktin, die ihre Freiheit lebt, ohne ihr Dorf zu verlassen - und Zuflucht findet in einer Spiritualität, die ihr die ganze Welt erschließt." So heißt es im Klappentext.
Für mich war es in erster Linie ein Bericht über eine längst vergangene Lebensweise und -einstellung, die sich in dem abgeschiedenen Bergdorf Evolene aber noch länger als irgendwo sonst gehalten hat. Vor allem die Einstellung Frauen gegenüber, die, von der Kirche geprägt, den Frauen ein überaus hartes Leben ohne Anerkennung zuwies. Die vom Klerus eingepflanzte Angst vor Hölle und Verdammnis prägte die Kinderseelen und wirkte ein ganzes leben lang weiter, obwohl es Marie Metrailler gelungen ist, sich innerlich darüber hinwegzusetzen. Der Preis war ein Leben als Außenseiterin, die erst sehr spät, am Ende ihres Lebens, so etwas wie Anerkennung unter den "Dörflern" gefunden hat.
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Beitragvon WhiteEagle » 17.12.2008 19:58

Die Grenze zwischen dieser und der anderen Welt ist nicht so undurchlässig. Unsere Angst hindert uns daran zu sehen, wie Türen aufbleiben, aufgehen.

Marie Metrailler - Bergbäuerin aus dem Val d’Herens
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