Der Goldene Ring um den Untersberg

Kein Berg im Alpenraum ist so reich an Mythen wie der Untersberg. Welche Botschaft steckt dahinter? Welche Sagen bewegen euch am meisten?

Der Goldene Ring um den Untersberg

Beitragvon WhiteEagle » 27.06.2013 13:12


Der Goldene Ring um den Untersberg

Hiä und um disi Alp da gaad e goldigä Ring....
so heißt es in einer Version eines schweizerischen Bethrufs.

Ich ziehe den goldenen Ring
als Schutz für all die Menschen und Wesen in unserer Mitte.

So stelle ich das magisches Schutzritual in meinem Untersbergbethruf dar.

Der goldene Ring um den Untersberg ist als Metapher zu verstehen.
Ich möchte darin deutlich machen, wie sich Kraftorte/Kultplätze um diesen heiligen Berg in Form eines Rings verteilen.

Der Ring beginnt und endet im Wallfahrtsort Großgmain und entspricht somit auch der christlichen Tradition der Untersbergwallfahrt, die jedes Jahr am 14. August den Berg umrundet.
Der Marienheilgarten und die Marienkirche in Großgmain ist dabei ein wichtiges Kultzentrum.

Nächste Station – noch in Großgmain – ist die Hochburghöhe, wo jedes Jahr (bei entsprechender Witterung) zur Wintersonnenwende das Naturschauspiel des Sonnendurchgangs durch das Teufelsloch beobachtet werden kann. Der anzunehmende frühere und heute wiederbelebte Sonnenkult findet um den 21. Dezember statt.

Direkt am Fuße des Untersbergs und oberhalb der Hochburghöhe befindet sich die Alm Wolfschwang. Yoga, Märchenwanderungen und Vorträge über den Mythos Untersberg sowie der Gründungsort eines spirituellen TV-Senders verdeutlichen die Ausstrahlung jenes Treffpunktes und das dazugehörige Wildgehege verdichten die Atmosphäre mit einem wahrhaft sagenhaften Ausblick auf das Teufelsloch und die „Schlafende Hexe“.

Der Weg der Wallfahrer führt am Untersberg entlang an der Waldandacht vorbei, wo am 25. November die Pfarre Großgmain das Christgeburtsfest feiert.

Ab der einzigartigen Waldwirtschaft „Latschenwirt“ wird das Gebiet zunehmend mystisch. Hier gab es über die Zeiten Begegnungen mit den Untersbergmandl, Wesen aus einer anderen Zeit, Armen Seelen und der Weißen Frau. Der Bauer der Buchegger Rossalm empfindet sein Areal als heilbringend. Werner Neuner installierte hier auch eine Venusblume. Es finden magische Klangkonzerte genauso wie urwüchsige Almfeste statt.
Auf der anderen Straßenseite befindet sich eine weitere Venusblume und hier beginnt auch der Weg zur Illuminatenhöhle.

Beim alten Römermarmorbruch (Veitlbruch) mit seiner Kapelle stößt man auf die früher weitbekannte Heilquelle, die sich nun wieder in seine Ursprünge (Veitlbruch-Quellhöhle) zurückgezogen hat.

Bei Fürstenbrunn öffnet sich oberhalb des Ortes das altbekannte Kultareal rund um die Orakelhöhle Karlsohr, mit der einst bedeutsamen Fürstenbrunner Quelle und der darüber liegenden Grasslhöhle als heutiges Kultzentrum.
Auch die Froasenhöhle als künstlich angelegter Schutzstollen im Zweiten Weltkrieg sollte beachtet werden.
Und schließlich werden im dortigen Untersbergmuseum über das Jahr die Masken der Wilden Jagd gelagert, die hier am zweiten Dezemberdonnerstag gemäß der Überlieferung umherzieht.

Bei Glanegg erlaubt nun seit einigen Jahren ein Friedwald seine letzte Ruhestätte zu finden. Ein Totenkult.

Grödig bietet neben der Untersbergseilbahn nun auch u.a. meine Vorträge über den Mythos Untersberg und Gerüchten zufolge soll es hier ein Untersbergfestival geben.
Bemerkenswert sind die Überlieferung von der Verschwundenen Hochzeitsgesellschaft (Zeitanomalie), das Erlebnis des Jungen Ingomar von Lex (Zeitanomalie) und die Beobachtungen und Dokumentationen einer Einheimischen über aussergewöhnliche Lichtobjekte im Bereich der Drachenwand. Zur Bedeutung des Ortes trägt auch das mythische, eingestürzte Drachenloch mit seiner Drachensage bei, sowie die Erzählung von Dr. Franz Hartmann über die Gnomen vom Untersberg.

Am Ettenberg findet sich nahe dem Wanderparkplatz Rossboden ein neuzeitlicher Steinkreis, bei der Karalm ein alter Steinkreis unbekannten Datums.
In der unterhalb gelegenen Almbachklamm liegt das Quellheiligtum mit der Irlmaier-Madonna. Ein Ort des Heils und des Wasserkults und der Visionen.

Bei den alten Festungsmauern von Hallthurm sind Petroglpyphen zu erforschen. Im dortigen Nixloch gibt es Hinweise auf Untersbergmandl. Die Gegend weist auch auf das Wildfrauenreich hin: „Schlafende Hexe“, „Steinerne Agnes, Teufelsloch, Drei-sesselberg.
Ein aufstrebender Kultort!


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